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Live-Blutspende-Aktion auf der Euro ID

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Live-Blutspende-Aktion auf der Euro ID

RFID soll Handling und Rückverfolgbarkeit von Blutkonserven verbessern

Blutspenden sind eine maßgebliche Säule in der Patientenversorgung. Etwa fünf bis sechs Liter Blut zirkulieren im Körper. Bis zu 15 Prozent davon kann der Mensch verlieren, ohne dass es gesundheitliche Folgen hat. Kritisch wird es bei größeren Blutverlusten, so tritt etwa bei einem Verlust von 1,5 Litern ein Schock ein. Daher sind Ärzte auf Spenderblut angewiesen, dessen Qualitätsprüfung strengen Regularien unterliegt. RFID kann hier Leben retten.

Spätestens die Skandale um HIV-verunreinigte Bluttransfusionen in den 90er Jahren haben nicht nur die Fachleute, sondern die gesamte Öffentlichkeit weiter sensibilisiert. Dabei ist nicht nur die Handhabung des Spenderbluts, etwa im Hinblick auf die Einhaltung der Kühlkette, wichtig. Auch die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Blutkonserven vom Spender zum Empfänger und umgekehrt ist eine zentrale Aufgabe der für den Prozess der Gewinnung, Verarbeitung und Anwendung Verantwortlichen, also etwa Blutspendedienste, Krankenhäuser, Ärzte.

Heute können innovative IT-Lösungen einen wertvollen Beitrag leisten, allen voran die RFID-Technologie. Aufschluss über den Nutzwert dieser Technologie hat ein Feldversuch beim Blutkonserven-Handling des Deutschen Roten Kreuzes Blutspendedienst Sachsen geliefert. Hier wurden in einer Testreihe 1 148 Blutspenden mit passiven Smart Labels versehen (HF-Bereich mit 13,56 MHz). Am Spendeort wurden die Labels eingelesen, eine zweite Lesung erfolgte vor der Zentrifugation. Die Tags enthielten dabei beispielsweise Daten zu Blutgruppe, Spender, Spenderort, Qualität vor und nach der Zentrifugation, etc. So konnte eine Nachvollziehbarkeit der wichtigsten zur Transfusion gehörenden Daten simuliert werden. Herausforderungen bei der Lösung stellten sich insbesondere im Hinblick auf das sichere Auslesen der Daten. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Stabilität der Tags und die Beschaffenheit der Lesegeräte die spezifischen Anforderungen der Umgebung erfüllen müssen.

In einem Szenario der Rückverfolgbarkeit von Blutkonserven kommen einerseits RFID-Standard-Produkte zum Einsatz. Häufig erfordert der spezielle Anwendungsbereich aber auch individuell auf die jeweilige Applikation zugeschnittene Lösungen. Hier bedarf es allerdings einer klaren Kosten-Nutzen-Analyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Spezialisten für berührungslose Identifikation wie Feig Electronic decken mit ihrem Technologie-Portfolio beide Bereiche ab. Sie bieten beispielsweise 13,56 MHz Handheld-Reader (ID ISC.PRH101), Desktop-Reader und eine Vielzahl weiterer RFID-Reader mit unterschiedlichen Charakteristika und Lesereichweiten an. Darüber hinaus werden aber auch vielfach kundenspezifische Systeme entwickelt. Für Gesamtlösungen arbeitet Feig Electronic mit zahlreichen Systempartnern zusammen.

Um auf die Dringleichkeit und Wichtigkeit des Blutspendens aufmerksam zu machen, initiiert Feig Electronic in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Blutspendedienst (BSP) West auf der Euro ID einen Blutsepende-Tag. Am 5. Mai 2009 können Bürgerinnen und Bürger vor der Messehalle EXPO XXI am Expocenter Köln zwischen 11:00 und 16:00 Uhr Blut spenden. Selbstverständlich sind Besucher und Aussteller der Messe auch eingeladen, eine Blutspende zu leisten.

„Wir sind gerne auf den Vorschlag von Feig Electronic eingegangen, unseren Blutspende-Tag bei der Messe abzuhalten. Wir schätzen es, dass Aussteller wie Feig die Wichtigkeit des Themas hervorheben und mit ihren Technologien auch einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Situation rund um die Qualität und Sicherheit von Blutkonserven leisten“, erklärt Friedrich-Ernst Düppe, Pressesprecher des DRK-BSD West.

Text: RFID im Blick (DK)
Bild: DRK-Blutspendedienst West

 

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