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Startschuss für neue Luft- und Raumfahrtinitiative

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SachsenrossNiedersachsen Aviation sieht Potenziale für den Einsatz von RFID

Vor über 300 Gästen aus Industrie, Forschung und Verwaltung gab Wirtschaftsminister Philipp Rösler im Businessbereich der AWD Arena in Hannover am Mittwoch, dem 3. Juni, den Startschuss für „Niedersachsen Aviation", Niedersachsens neue Luft- und Raumfahrtinitiative. Ziel: Die Stärkung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Luft- und Raumfahrtstandortes Niedersachsen. Inwiefern die RFID-Technologie für die Initiative ein wichtiger Projektbereich ist, dazu äußerte sich Bastian Müller, Projektmanager der Niedersachsen Aviation, gegenüber „RFID im Blick".

„Aus Sicht unserer Initiative ist RFID nur ein Randbereich. In Niedersachsen existieren bereits sowohl eine Logistik- als auch eine Telematikiniative, die im Bereich RFID aktiv sind und auch eigene Netzwerkpartner haben", so der Projektmanager. RFID-Projekte seien laut Müller aber denkbar. „Als Netzwerk-Organisator fungieren wir in den wenigsten Fällen als Projektinitiatoren. Wenn unsere Partner mit RFID-Projekten zukünftig an uns herantreten, sorgen wir dafür, dass die nötigen Kontakte bereitstehen, um das Projekt erfolgreich durchzuführen."

Die Gründung der Niedersachsen Aviation beruht auf der Initiative des Niedersächsischen Ministeriums für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, mit dem Ziel, die Akteure der Luft- und Raumfahrt zu unterstützen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler stellte den branchenübergreifenden Aspekt bei der Gründung von Niedersachsen Aviation mit der Luftfahrt als Innovationsmotor heraus. Er biete Synergiepotenziale auch zur Stärkung anderer Branchen der Mobilitätswirtschaft in Niedersachsen.

Hannovers Flughafenchef Dr. Raoul Hille äußerte sich trotz Wirtschaftskrise positiv zu den Zukunftschancen des Luftverkehrs: „Auch die Flughäfen und Fluggesellschaften spüren mittlerweile die Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Nach Bewältigung dieser Krise wird die Luftfahrt infolge der stetig wachsenden globalen Vernetzung und der gesellschaftlichen Mobilität aber auf den Wachstumspfad zurückkehren. Allein für Europa erwarten wir fast eine Verdopplung des Luftverkehrs bis 2025." Daher ist es nach Angaben des Projektmanagers Müller in Zeiten der Finanzkrise wichtig, dass mittelständische Unternehmen den Anschluss nicht verlieren und eine Landesinitiative bereitsteht, die das Netzwerk unterstützt und vorbereitet.

Laut Müller sind RFID-Einsätze im gesamten Flughafen-Bodenbereich denkbar. Beispielsweise das Tagging von Zugmaschinen, Follow-Me-Fahrzeugen oder Wartungsgeräten. Zudem könne die RFID-Technologie auch die Verwaltung großer Lagerhallen der Luft- und Raumfahrtareale erleichtern. „Es existieren für unsere Initiative definitiv einige Schnittstellen mit RFID. Da wir aber zurzeit noch in der Gründung sind, stehen noch keine konkreten Projekte an", fasst Müller zusammen.


Bild: Wikipedia (Patrick-Emil Zörner)

 

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