Bosch Rexroth mit neuem Verfahren zur Identifizierung von Ventilträgersystemen
Ein neues Verfahren zur Identifizierung von Ventilen auf Ventilträgersystemen basierend auf der RFID-Technologie hat Bosch Rexroth auf der Hannover Messe vorgestellt. Dieses soll Verwechslung von Ventilen bei Erstinstallation oder Austausch in einem Ventilträgersystem verhindern. Alle Ventile sind dazu mit einem RFID-Transponder versehen.
Jede Grundplatte eines Ventilträgersystems trägt eine Antenne, welche die Daten des Transponders auslesen kann. Mittels serieller Datenübertragung werden die Daten des Ventils über eine Software ausgewertet. Die aktuelle Konfiguration eines Ventilträgersystems wird auf dem Display eines Steuergerätes abgebildet und zeigt eine eventuell fehlerhafte Zusammensetzung an. Eine weitere Option dieser Lösung ist das Auslesen der Konfiguration eines Ventilträgersystems, um eine elektronische Stückliste generieren und speichern zu können.
Weitere Möglichkeiten sieht der Spezialist von Antriebs- und Steuerungstechnologien in der Verwendung von RFID-Chips bei der Erkennung von illegalen Ventilkopien. Der Anwender erhält außerdem schon während der Installation wichtige Informationen, beispielsweise um detaillierte Daten für die schriftliche Dokumentation zu sammeln. „Das beste Gegenmittel gegen Produktpiraterie ist Innovation auf hohem Niveau, die es ermöglicht, sich weiterhin von Wettbewerbern zu differenzieren und ein Kopieren der Produkte auszuschließen“, rät Gerhard Pfeifer, Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing im Geschäftsbereich Pneumatics bei Bosch Rexroth. Das Unternehmen hat über 500 000 Kunden und entwickelt, produziert und vertreibt seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern.
Foto: Bosch Rexroth


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






