Sensoren steuern gezielte Schaltung der Antennen
Sensortechnologie wird in Verbindung mit RFID-Portalen zur Kontrolle des Wareneingangs und -ausgangs beispielsweise in großen Retailzentren eingesetzt. Kontaktlose Bewegungs- und Anwesenheitssensoren kommen fast ausschließlich in UHF-RFID-Anwendungen zum Einsatz, um eine permanente Schaltung der RFID-Lesegeräte zu vermeiden. "Sensortechnik bietet den Vorteil, dass die Antennen nur geschaltet sind, wenn es wirklich notwendig ist, das heißt, wenn tatsächlich eine Warenbewegung stattfindet. Somit ergeben sich deutliche Energieeinsparungen sowie eine Reduzierung des Datenvolumens", berichtet Iris Nießen von dem Unternehmen Sensorio.
Wichtig sei zudem, dass bei mehreren parallel betriebenen RFID-Portalen Interferenzen zwischen den Lesegeräten minimiert würden. Bei Erfassung einer Bewegung (innerhalb der definierten Parameter und eines vordefinierten Bereiches) gibt der Sensor ein Ausgangssignal, dieses wiederum ist mit dem START-Signal der RFID-Antennen gekoppelt.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit zu ermitteln, ob das zu erfassende Objekt schon den kritischen Bereich verlassen und somit die Antennen ausgeschaltet werden können, oder aber ob es sich noch immer im „Messbereich“ befindet. "Hierbei haben sich bisher keine Probleme ergeben", erklärt Iris Nießen. "Schwierigkeiten könnten sich allerdings mit speziellen Begebenheiten, beispielsweise hohe Metall –oder Lichtreflektionen in der unmittelbaren Nähe der Sensoren, einer jeden solchen Anwendung ergeben."
Text: RFID im Blick (MF)
Bild: SENSORIO a division of BEA s.a.


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...





