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PolyIC veröffentlicht Details über Druckverfahren

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Erstmalig gedruckte funkaktivierte Displays vorgestellt

Auf bis zu drei Kilometer langen Bahnen wird die gedruckte Elektronik im Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt.
Auf bis zu drei Kilometer langen Bahnen wird die gedruckte Elektronik im Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt.

Auf der Fachkonferenz für organische Elektronik LOPE-C 2009 vom 23. bis 25. Juni in Frankfurt am Main hat PolyIC zum ersten Mal wettbewerbsrelevante technische Daten zum Druckprozess und zur Rolle-auf-Rolle-Produktion bekanntgeben. Gezeigt wurde eine komplette Produktionsrolle, die gedruckte RFID-Transponder enthält.

Anhand dieser wurde demonstriert, wie sich auf dreieinhalb Kilometer langen Rollen Transistoren realisieren lassen, um diese zu funktionsfähigen Schaltungen kombinieren zu können. „Ein herausstechernder Wert ist, dass wir eine durchschnittliche Transistorausbeute von 99 Prozent erzielen können“, betont PolyIC-Geschäftsführer Wolfgang Mildner. „Dies zeigt, welches Potenzial bereits in diesem frühen Stadium der Produktion steckt.“ „Die Detailausbeute variiert natürlich je nach Applikation, innerhalb der drei Kilometer langen Rolle gibt es aber sogar auch Bereiche mit einer höheren Ausbeute“, so Mildner weiter. „Wir arbeiten weiter an einer Optimierung, die bis in den Kommastellenbereich gehen wird.“

Als Applikationsbeispiele für gedruckte Elektronik zeigten die Fürther neben der berührungslos bedienbaren PolyIC-Kaffeemaschine auch am Beispiel eines Weinetiketts Anwendungen für Objekte im Bereich Markenschutz, die kontaktlos die Überprüfung der Originalität von Produkten ermöglichen. Darüber hinaus wurde erstmals ein Ticket mit interaktivem Display sowie gedruckte funkaktivierte Displays vorgestellt, die in ein interaktives Quiz-Spiel integriert sind. Indem die Spielkarte über einen Aktivator mit dem Spieler interagiert, ließe sich laut Mildner eine ganz neue Klasse von Spielen realisieren.

„Wir können jetzt diese Anwendungen, kostengünstig auf der Druckmaschine im Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt, anbieten. Damit wollen wir zeigen, dass wir nicht bei der technischen Basisentwicklung stehen bleiben, sondern auch über die Integration in die Verpackung oder neue Arten von Anwendung nachdenken, die über die bisher bekannten hinaus gehen“, äußert sich Mildner zur aktuellen strategischen Ausrichtung des Unternehmens. „Die Technologie wird immer reifer, ist für spezielle Anwendungen heute schon einsetzbar und kommt damit den Massenmärkten näher “.

Text: RFID im Blick (DK)
Foto: PolyIC

 

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