Scheren Logistik optimiert logistische Abläufe im Lager durch EPC/RFID
Scheren Logistik optimiert durch den Einsatz von EPC/RFID seine Wareneingangs- und Warenausgangsprozesse sowie die Abläufe im Lager. Insgesamt reduziert das Unternehmen somit den Aufwand für die internen logistischen Abläufe um mehr als vier Stunden am Tag und senkt die laufenden Kosten um rund 40 000 Euro pro Jahr. „Durch den konsequenten Einsatz von EPC/RFID gelingt endlich der unterbrechungsfreie Warenfluß im Lager und optimiert so die Prozesse, die vormals bei verschiedenen Scanvorgängen innehalten mussten“, fasst H. Jörg Scheren, Geschäftsführer Scheren Logistik, den Nutzen für sein Unternehmen zusammen.
Der Fullservice-Logistikdienstleister mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet Warehousing bewirtschaftet vier Läger mit einer Kapazität von ungefähr 100 000 Palettenstellplätzen. Vor Beginn des Projektes im April 2008 scannten die Mitarbeiter die Transportetiketten am Warenein- und -ausgang manuell. Nun werden die EPC/RFID-Tags auf Paletten und Paketen vollautomatisch vom RFID-Gate gelesen und im Warenwirtschaftssystem verbucht.
Bei der Einlagerung in das automatische Hochregallager wird mit einem am Übergabeplatz direkt am Regal angebrachten RFID-Reader die auf der Gabel befindliche Palette ausgelesen und dem Staplerfahrer durch das System der Ziel-Übergabeplatz angezeigt. Anschließend überprüft ein Regalbediengerät mit Hilfe eines weiteren RFID-Readers, ob Ware und Übergabeplatz übereinstimmen. Im Warenausgang bei Scheren ist ein RFID-Gate in die bestehende Verladekontrolle integriert.
Die Planung und Umsetzung dieses Projektes gelang Scheren Logistik mit Förderung des Projektes Prozeus, das mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bietet, ihre Geschäftsprozesse mittels eBusiness auf der Basis von Standards zu optimieren.
Text: RFID im Blick (JS)
Foto: Scheren Logistik GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






