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RFID-Ausweis auf Golfanlagen

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Deutscher Golf Verband nutzt Technologie für Mitglieder

DGV-Ausweis als „Plus"-Variante mit RFID-Chip

Der DGV-Ausweis ist der einheitliche Nachweis für die Mitgliedschaft und Spielberechtigung in einem dem Deutschen Golf Verband e.V. (DGV) angeschlossenen Golfclub beziehungsweise auf einer Golfanlage. Pro Saison erhalten über 600 000 Golfspieler den DGV-Ausweis.

 

In den Jahren 2005 und 2006 hat der Deutsche Golf Verband ein „Pilotprojekt zur Einführung der kontaktlosen Chiptechnologie auf Golfanlagen" durchgeführt. Ziel war es, die Einsatzmöglichkeiten von RFID als Extra für den DGV-Ausweis im Praxisalltag auf Golfanlagen zu überprüfen. Nach der erfolgreichen Testphase mit neun Golfanlagen erfolgte das optionale Angebot an die Golfclubs, den zu bestellen. 2007 machten bereits 63 Golfanlagen davon Gebrauch und orderten 55 000 DGVAusweis Plus. In 2008 entschieden sich 91 Golfanlagen mit einem Volumen von 85 000 für den Ausweis. Heute sind bereits auf 122 Golfanlagen insgesamt 122 000 DGV-Ausweis Plus im Einsatz.

Der DGV-Ausweis Plus kann mit verschiedenen Schwerpunkten als Organisationsmittel eingesetzt werden, da elementare Daten zum Karteninhaber auch auf dem RFID-Chip abgelegt werden. Die Speicherung und Verarbeitung dieser Daten erfolgt unter höchsten Sicherheitsstandards und entspricht den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes. Mittels des Ausweises erfolgt so auf Golfanlagen häufig die Prüfung der Zugangsberechtigung eines Karteninhabers und die Freigabe von Türschlössern. Es erhalten nur berechtigte Golfspieler im festgelegten Zeitfenster Zutritt zur Caddyhalle oder auch anderen Räumlichkeiten. In einigen Golfclubs ist auch die Steuerung des Zugangs per Schranke in einen abgegrenzten Parkplatzbereich mittels DGV-Ausweis Plus realisiert. Zudem ist auch die Bedienung von Automaten für Getränke oder Snacks außerhalb der Sekretariats- oder Gastronomie-Öffnungszeiten mit dem Ausweis möglich. Am Ballautomaten werden die Golfbälle im Anschluss an die Authentifizierung ausgegeben und eine Gebühr vom Konto im Club-Verwaltungs-System abgebucht (Online-Automaten-Lösung).

Bei offline betriebenen Automaten kann der Geldbetrag auch von einer DGV-Geldbörse auf dem Chip abgebucht werden. Wird die RFID-Technologie in Golfclubs flächendeckend bis hin zur Gastronomie eingesetzt, so benötigen die Mitglieder auf der Anlage kein Bargeld mehr. Vielerorts erfolgt der Ausgleich des Mitglied-Kontos in dem Club-Verwaltungs-System bereits per Einzugsermächtigung. Dadurch kann selbst das Anstellen an der Rezeption für eine Abrechnung entfallen. Die Dienstleistungen für den einzelnen Golfer führen zu einer Entlastung der Sekretariate, zu Kosteneinsparungen und mehr Transparenz in der Anlagennutzung.

Als Ergänzung zum DGV-Ausweis Plus bietet der Markt mittlerweile auch Uhren mit integriertem RFID-Chip oder Schlüsselanhänger als Identifikationsmedium an. Bei entsprechender Kompabilität und Einbindung in die RFID-Infrastruktur der Clubs stehen somit für Mitglieder und Gäste praktische Alternativen zur Verfügung. Der Einsatz DGV-Ausweis Plus wird daher auch von den Golfspielern sehr positiv angenommen.

Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Deutscher Golf Verband e.V. (DGV)

 

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