Mit RFID-basierter Besucherkarte auf Spurensuche
Zwischen 1830 und 1974 wanderten mehr als sieben Millionen Menschen über Bremerhaven nach Übersee aus. Heute steht dort, unmittelbar am Neuen Hafen, das im Jahr 2005 eröffnete Deutsche Auswandererhaus. Mit einer RFID-basierten Besucherkarte wandelt der Besucher auf den Spuren einer der 18 authentischen Auswandererbiographien durch die insgesamt 2 500 Quadratmeter Fläche umfassenden Räume und Szenarien.
Die Karte wird bereits an der Kasse abhängig von Alter und Geschlecht des Gastes individuell codiert. An interaktiven Terminals können die Museumsbesucher Informationen über die Schicksale der Auswanderer abrufen. Als Sprachen stehen Deutsch, Englisch und Spanisch zur Verfügung.
An weiteren Stationen hat der Ausstellungsbesucher zudem die Möglichkeit, sich in die Zeit der Auswanderung hinein zu versetzen und kann beispielsweise eine Befragung durch die amerikanische Einwanderungsbehörde auf Ellis Island nachspielen oder an einer Fotostation teilnehmen. Alle Daten des Besuchs werden auf der RFID-Karte festgehalten. Anhand verschiedener, Internet-basierter Terminals lassen sich die eigenen Vorfahren in den Passagierlisten suchen und als Screenshot speichern. Diesen Screenshot können die Besucher am Kassenterminal ausdrucken oder per Weblogin von zu Hause aus Betrachten.
Text: RFID im Blick (DK)
Foto: Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






