Leitmessen Fachpack, Printpack und
Logintern setzen auf RFID im Rahmen eines Gemeinschaftsexponats
Einsparungspotenziale und Nachhaltigkeit in der Verpackungslogsitik – auf diese vordringlichen Themen im Krisenjahr 2009 setzen die Leitmessen Fachpack, Printpack und Logintern vom 29. September bis 1. Oktober 2009 im Messezentrum Nürnberg. Drei Monate vor Start äußern sich die Veranstalter trotz der allgemeinen Krise mit Optimismus, der mit Realismus gepaart ist: „Wie in 2007 rechnen wir bei gleichbleibender Fläche mit 1 300 Ausstellern und 33 000 Besuchern", so Projektleiterin Heike Slotta.
"Dieses Ziel werden wir für das Messetrio erreichen, wenngleich der Wachstumssprung, den es sonst immer nach der einjährigen Pause gab, durch die Krise gebremst wird. Mit etwas Glück erzielen wir ein leichtes Plus bei der Zahl der Aussteller." Damit behauptet sich die Messe trotz Konjunktureinbruch stabil als Leitmesse für die Verpackungsindustrie. Die NürnbergMesse GmbH hatte eine Verdopplung des Umsatzes bis 2020 auf 300 Millionen Euro angekündigt. „Wir verzeichnen im ersten Halbjahr Stabilität und sogar Wachstum für die Fachmessen in Nürnberg, sodass wir den Wirtschaftsplan in diesem Jahr trotz der Wirtschaftslage voraussichtlich halten können.", untermauert Slotta. Nicht nur bei Fachpack, Printpack und Logintern stünden den Stornos von Ausstellern laut der Projektleiterin Standvergrößerungen und eine Reihe von Neuausstellern gegenüber.
Mehr internationale Aussteller
In puncto Internationalität rechnen
die Veranstalter mit höherer Beteiligung aus Deutschlands
Nachbarstaaten. Die Niederlande sind mit doppelt so viel Fläche wie
2007 vertreten, die Tschechische Republik mit einem
Gemeinschaftsstand und als neues Land wird sich Lettland erstmals auf
der Messe präsentieren. Starke Beteiligung wird traditionsgemäß im
Segment Packmittel erwartet. Der Bereich Verpackungsmaschinen ist mit
einem Anteil von rund 30 Prozent leicht schwächer als 2007 besetzt.
Gemeinschaftsexponat mit 20 Ausstellern
Im Rahmen des Gemeinschaftsexponats
werden Prozesse der Förder- und Lagertechnik sowie AutoID-Verfahren
visualisiert und in einem logistischen Kontext präsentiert. Über
ein vollautomatisches Fördersystem werden Kartonagen gefüllt,
verschlossen beziehungsweise eingeschweißt, sodass diese mit Hilfe
eines Linear-Roboters - in Abhängigkeit vom Verpackungsinhalt -
kommissioniert oder als Ladeeinheit zusammengestellt werden können.
Entweder werden die Kartonagen einzeln in ein Durchlaufregal
eingebracht oder automatisiert auf einer Palette gestapelt, um als
Ladeeinheit einem Paletten- oder Bodenblocklager zugeführt zu
werden. Über den gesamten Prozess hinweg werden die Kartonagen und
alternativ Kunststoffbehälter im Rahmen eines ganzheitlichen
Tracking & Tracing an vorher definierten Stellen mittels der
Barcode- oder RFID-Technologie erfasst. Hierbei werden sowohl
Paletten als auch einzelne Verpackungen getaggt, anschließend auf
Paletten kommissioniert oder aber zur Bildung artikelreiner
Ladeeinheiten herangezogen, so dass auch die Pulkerfassung mit einer
Vielzahl von Packstücken präsentiert werden kann.
Den ausführlichen Vorbericht zu den drei Leitmessen lesen Sie in der Juli-/Augustausgabe von "RFID im Blick".
Text: RFID im Blick (MF)
Bild: NürnbergMesse GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






