Lösung des IDH läuft im Demobetrieb
Eine RFID-Lösung zur automatisierten Warenein- und -ausgangskontrolle haben das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL e. V. sowie das Unternehmen Solcon Systemtechnik entwickelt. Die Lösung läuft derzeit bereits im Demobetrieb im LogIDLab des IDH in Dortmund. Auf der Sonderschau LogIDSquare der Fachmessen LogIntern, Fachpack und PrintPack in Nürnberg, Stand 217, Halle 4a, soll das System im September einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
"Integriert ist das System auf der Messe in eine Gemeinschaftslösung, welche die gesamte Logistikkette - von der Produktion und Behälterkennzeichnung über die Kommissionierung bis zur Pulkerfassung der Paletten - darstellt", erklärt Karsten Oltersdorf vom IDH.
Im Rahmen des Projektes wurde ein Kommissionierer mit der HF- und UHF-RFID-Technologie nachgerüstet, welche die Unternehmen Scemtec und Feig Electronic liefern. Wird die mit einem Transponder versehene Ware aus dem Kommissionierregal entnommen, zeigt das robuste Touchscreendisplay an, ob die richtige Menge zu dem jeweiligen Auftrag gewählt wurde. Zudem ist gleichzeitig auch eine Waage drahtlos per Bluetooth integriert, die das Gewicht ermittelt.
"Durch diesen Soll-Ist-Abgleich findet eine Überprüfung statt, ob richtig kommissioniert wurde. Ist dies nicht der Fall, ertönt ein Warnsignal, das darauf aufmerksam macht", schildert Ingenieur Oltersdorf. Die Forscher des IDH gehen davon aus, dass die Kommissionierleistung durch diese Lösung um mindestens 20 Prozent erhöht werden kann und zudem Fehler verringert.
Text: RFID im Blick (JS)
Foto: IDH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






