Prozeus-Projekt mit positivem Ergebnis
Im Rahmen eines Prozeus-Projektes wird bei dem Unternehmen Hoellinger erstmalig die EPC/RFID-Technologie im Bereich der Wasserspenderwasserlogistik eingesetzt. Das Unternehmen erhofft sich durch den Einsatz der Technologie vor allem eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von Wasserspenderflaschen von der Abfüllung bis zum Endkunden sowie mögliche Rückrufaktionen schnell durchführen zu können.
Des Weiteren können durch die EPC/RFID-Technologie interne Prozesse bei Hoellinger optimiert werden. Dazu gehört beispielsweise die automatisierte Generierung von Rechnungen, die anhand der eingescannten Flaschen abläuft. Das Anbringen der RFID-Tags sowie die Datenspeicherung der Abfülldaten erfolgt durch den Vertriebspartner Revos Watercooler, der auch Inhaber der Flaschen ist.
Wie GS1 Germany in der aktuellen Ausgabe des GS1 Magazin berichtet, hätten Tests gemeinsam mit dem EECC ergeben, dass RFID für diese Anwendung grundsätzlich geeignet ist und ermittelten als richtigen Anbringungsort für den Tag den Wasserverschluss. Dieser wird durch einen GS1-128-Strichcode auf dem Lieferschein ergänzt. In Zukunft sollen alle Wasserflaschen bereits beim Abfüller getagged und erfasst werden. Langfristig denkbar sei, dass die Tags direkt beim Hersteller in die Kunststoffflaschen eingegossen werden.
Text: RFID im Blick (DK)
Foto: Prozeus










