Intelligentes Porzellan pabis automatisiert Bezahlvorgang
Wenn zur Mittagszeit der Hunger groß ist und die Schlange an der Kantinenkasse kein Ende nimmt, sinkt die Stimmung der Angestellten. Nicht so im Firmenrestaurant der DaimlerChryslerBank in Stuttgart. Dort kommt seit rund zwei Jahren pabis, das getaggte Geschirr des Porzellanherstellers Bauscher zum Einsatz, das eine schnellere und kostengünstigere Abwicklung der Bezahlvorgänge an der Kasse ermöglicht.
Mittels der RFID-Technologie werden die Speisen und Getränke der zirka 600 Geschirrsätze erkannt und die Informationen elektronisch an das bestehende Kassen- und Abrechnungssystem übertragen. Im Boden des pabis-Porzellans ist ein fest integrierter Chip enthalten, der die Teller und Schalen zum Informationsträger macht. Der Küchenchef programmiert die Bezeichnung der Gerichte sowie deren Preise in spezielle Antennenplätze, die in den Theken der Kantine angebracht sind.
Reicht das Kantinenpersonal dem Gast den Teller mit dem gewünschten Gericht, wird dem Chip das jeweilige Gericht zugeordnet und an eine Datenbank gemeldet. Sobald das Porzellan an der Kasse abgestellt wird, werden die dem Chip zugeordneten Gerichte aufgerufen und in das Kassensystem eingelesen. Die Abrechnung der Kosten erfolgt über eine Schnittstelle mit dem Gehaltskonto oder über bargeldlose Bezahlsysteme.
Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Engel & Zimmermann AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






