Imtech Telecom und EECC erläutern
Potenziale des RFID-Einsatzes
In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Imtech-Telecom fand im European EPC Competence Center kürzlich der 2. Imtech RFID-Workshop statt. Dieser richtete sich an Manager, Logistik- und IT-Verantwortliche, die sich über die RFID-Technologie und deren Potenziale informieren wollten. „Im Vordergrund stand das Thema „RFID-Anwendung in der Telekommunikation" und wie der Status des Einsatzes und die Erfahrungen der teilnehmenden Unternehmen im Bereich RFID zu bewerten sind", erläutert Werner Phillips, verantwortlich für das Marketing bei Imtech-Telecom, gegenüber „RFID im Blick".
Ein gezielt eingeladener Kreis von 25 Teilnehmern hörte nach der Einführung durch Phillips und Conrad von Bonin, Leiter des EECC, einen RFID-Grundlagenvortrag von Thomas Holtstiege, Leiter Technik EECC sowie den Vortrag „RFID-Projekte: Von der Idee bis zum Konzept" von Jürgen Hairbucher, Geschäftsführer von Epcon.
Um die Ideen des RFID-Einsatzes zu verdeutlichen, wurde ein Praxisbeispiel des Unternehmens Rittal durch Volker Schmidt, Produktmanager Rittal, demonstriert. Ein durch RFID-Tags intelligent gemachtes Rack lieferte in Echtzeit Informationen darüber, welches Gerät im Rack an welcher Stelle eingestellt ist. Die Koordinaten jeder Hardware-Komponente im Rack werden dabei lückenlos an den Kontroll-PC geschickt. Verändern sich Hardware-Positonen, erfolgt eine automatische Registrierung und Meldung. Integrierte Reader im Rack senden dabei alle wichtigen Informationen kontinuierlich an das PC-System. Ebenso stehen die Basis-Informationen (Hardware-Hersteller, Art der Komponente, Einbaudatum, Software, Energieverbrauch, Verlustleistung), die auf den RFID-Tags gespeichert werden, permanent zur Verfügung.
Im Anschluss berichtete Klaus Horn, Sato Labeling Solutions DACH, über einige RFID-Anwendungsbeispiele. Am Ende der Veranstaltung standen eine Führung durch das Metro Group RFID Innovation Center auf dem Programm sowie ein Einblick in das EECC-Labor.
In den Pausen entwickelten sich rege Diskussionen über die vorgestellten Thematiken. Die Referenten konnten interessierten Besuchern weitere Informationen liefern. Das Ergebnis zeigte laut Phillips, „dass die RFID-Technologie für den betrieblichen Einsatz mittlerweile in vielen Unternehmen eingesetzt wird, und dass es aktuell in der Weiterverarbeitung der gelieferten Daten zu organisatorischen Engpässen kommen kann." Dies zeige sich in nicht optimierten Prozessen. Einigkeit herrschte laut Phillips darüber, dass zukünftig ein großes Potenzial an Einsparungen besteht.
„Durch den Erfolg des zweiten RFID-Workshops denken wir jetzt bereits an eine dritte Veranstaltung im kommenden Jahr. Die Themen stehen allerdings noch nicht fest. Wir lassen uns aber gerne von Ideen und Trends inspirieren, die uns von verschiedenen Unternehmen übermittelt werden", resümiert Phillips.
Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Imtech Telecom GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






