Pilatus Flachdach reduziert Werkzeugschwund durch RFID-Technologie
<Auf Baustellen kommen häufig unterschiedliche, zum Teil sehr kostspielige Werkzeuge wie Spezialschrauber, Spezialkabel und Schlagbohrer zum Einsatz. Der Einsatz der Gerätschaften findet auf verschiedenen Baustellen oder in der Montagehalle statt. Oft ist viel Zeit vonnöten, um Werkzeuge ausfindig zu machen, da nicht immer klar ist, wann, wo und durch wen die Benutzung erfolgt. Zudem können Werkzeuge auch an Baustellen einfach vergessen werden oder unberechtigte Personen könnten diese möglicherweise aus dem Lager entnehmen. Um die Verwaltung von benötigten Anlagen und Werkzeugen auf Baustellen zu erleichtern und Schwund zu reduzieren, nutzt das Bauunternehmen Pilatus Flachdach ein RFID-gestützes Liberty Asset-Management-System.
Die Lösung des Unternehmen ER Systems kennzeichnet alle Werkzeuge mit einem wetterfesten „Equipment-Tag“, sodass deren Bewegungen über ein Lesernetzwerk überwacht werden können. Um sicher zu gehen, dass nur autorisierte Personen Geräte aus dem Lager entnehmen, muss jeder Angestellter einen „Personen-Tag“ bei sich tragen. Damit lässt sich verfolgen, wer welches Werkzeug entnimmt und zurückbringt. Versucht eine Person ohne Personen-Tag mit einem Werkzeug die Halle zu verlassen, erfolgt die Auslösung des Alarms.
Alle zu überwachenden Räume - Lagerhalle, Materiallager und Tore - sind mit Readereinheiten mit RF-, IR- und LF-Technologie ausgerüstet. Diese überwachen alle Zonen und Durchgänge und geben die Position aller überwachten Geräte bekannt. Außerdem wird aufgezeichnet, welche Person mit welchem Equipment eine Räumlichkeit betritt beziehungsweise verlässt.
Text: RFID im Blick (MF)
Foto: Pilatus Flachdach AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






