Diagnose- und Therapiezentrum implementiert Personenschutzanlage
Rund 60 Patienten werden pro Tag in der Strahlentherapie Nymphenburg, einem Diagnose- und Therapiezentrum in München, behandelt. Ein Linearbeschleuniger soll für eine homogene Verteilung der Bestrahlungsdosis im Tumorgewebe sorgen. Um das Personal im Bestrahlungsraum so gut wie möglich vor einer Strahlenbelastung zu schützen, setzt die Praxis seit Kurzem auf ein RFID-Sicherheitssystem, das von dem Unternehmen B&M Auto-ID gemeinsam mit Deister Electronic entwickelt wurde.
Das Personal - sechs medizinisch-technische Röntgenassistentinnen - sowie die Medizinphysiker und Ärzte tragen einen nicht-personenbezogenen RFID-Transponder in Scheckkartenformat. Vor und in dem Bestrahlungsraum ist jeweils an der Decke ein RFID-Reader installiert. Mittels des Sicherheitssystems wird die Bestrahlungseinrichtung gesperrt, sobald sich außer dem Patienten noch Bedienpersonal im Raum aufhält.
In der Nähe des MTA-Arbeitsplatzes ist ein kleines Bedientableau positioniert, das den Zustand der Anlage anzeigt. Weiterhin kann auch die manuelle Freigabe der Anlage erteilt werden. In der Auswertelektronik werden alle ankommenden Informationen von RFID-Reader, Bewegungsmelder und Tableau analysiert und je nach Zustand der Linearbeschleuniger gesperrt oder für den Betrieb freigegeben.
Text: RFID im Blick (JS)
Quelle und Foto: B&M Auto-ID Systeme GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






