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Klaus Finkenzeller im Interview

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Klaus Finkenzeller - Das Interview

„Den 'Finkenzeller' schon gelesen?" - lautet eine übliche Frage unter Studenten RFID-Technik- relevanter Studienfächer. Die Rede ist vom "RFID Handbuch" von Klaus Finkenzeller, das mittlerweile in fünfter Auflage auf dem Markt ist. Im vergangenen Jahr wurde die Publikation mit dem Fraunhofer-SmartCard-Preis 2008 ausgezeichnet. „RFID im Blick" sprach mit dem Autor über den Erfolg seines Buches, seine ersten Berührungspunkte mit der Technologie sowie die Faszination des Amateurfunks. Klaus Finkenzeller arbeitet heute im Bereich Technology Consulting des Unternehmens Giesecke & Devrient.

Entstanden ist das Buch laut Finkenzeller, um Technikern die Einarbeitung in das komplexe Thema ‚RFID' zu erleichtern. "Als ich mich 1994 erstmals mit der RFID-Technologie beschäftigte, existierten kaum Veröffentlichungen zu diesem Thema. Gelernt habe ich vor allem durch den intensiven Kontakt mit anderen Entwicklern in den Standardisierungsgremien. Da lag es nahe, mein Wissen in einem Buch zusammenzufassen", so der Autor. Der Erfolg sei 1998 noch nicht absehbar gewesen, stellte sich aber mit dem ab dem Jahr 2000 einsetzenden "RFID-Hype" ein.

Die Entwicklung der RFID-Technologie zeichne sich laut des Experten durch eine zunehmende Spezialisierung aus. Dabei werde die Technologie auf die Anforderungen der unterschiedlichen Anwendungen hin optimiert. „Aus einer proprietären Technologie Anfang der 90er Jahre hat sich vor allem durch die Einführung kontaktloser Mikroprozessorkarten und die Standardisierung in den vergangenen Jahren die Basis für ganz unterschiedliche Technologien entwickelt. Garant für den Durchbruch dieser Technologie war sicherlich auch die Verknüpfung mit dem Internet und der mobilen Kommunikation", fasst Finkenzeller zusammen.

„Heute beschäftige ich mich ausschließlich mit der Entwicklung neuer Technologien und neuen Anwendungen im Bereich RFID. Mein zusätzlicher Schwerpunkt ist die Standardisierung von RFID-Systemen. Seit einigen Jahren bin ich als Stellvertretender Obmann in der DIN-Arbeitsgruppe tätig und war an der Entwicklung der aktuellen Normen maßgeblich beteiligt", erläutert Finkenzeller.

Zu den Ängsten von Verbrauchern, die befürchten, dass getaggte Produkte in ihrer Einkaufstasche aus zehn Metern Entfernung ausgelesen werden können, sagt der Buchautor: "Natürlich sehe ich diese Ängste. RFID ist mittlerweile ein Überbegriff für eine Vielzahl von kontaktlosen Technologien: vom Coil-on-Chip-Transponder mit wenigen Millimetern Reichweite über induktive Systeme mit maximal einigen Dezimetern, den UHF Systemen mit Reichweiten von wenigen Metern bis hin zu aktiven Systemen mit mehr als 100 Metern Reichweite, die technisch den Telemetriesystemen zugeordnet werden müssten. Da ist es für den Laien schwer, die technischen Möglichkeiten oder physikalischen Grenzen abzuschätzen.

Wie den Menschen diese Ängste genommen werden können und was der RFID-Experte zu den angeblichen gesundheitlichen Auswirkungen von RFID-Systemen auf den menschlichen Körper sagt, lesen Sie im kompletten Interview mit Klaus Finkenzeller in der Juli-/Augustausgabe von "RFID im Blick".

 

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