2. Wildauer Symposium 'RFID und Medien'

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Wildauer Symposium 2009

Nach dem 1. Wildauer Symposium 'RFID und Medien' mit rund einhundert Teilnehmern am 22. und 23. April 2008 findet das 2. Wildauer Symposium am 6. und 7. Oktober 2009 auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau statt. Die RFID-Technologie trägt entscheidend zur Automatisierung von Bibliotheksprozessen wie Ausleihe, Selbstverbuchung oder Medienrückgabe bei, aber auch zur Optimierung der Kommunikation zwischen interagierenden Partnern. Dem steigenden Interesse nach umfassender Information über die Technologie trägt das 2-tägige Symposium mit begleitender Fachausstellung und parallelen Workshops Rechnung.

2-tägiges Symposium

Über 20 Experten unterschiedlichster Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und dem Bibliothekswesen, berichten aus verschiedensten Blickwinkeln über ihre Erfahrungen mit der RFID-Technologie. Dazu werden Konzepte zur Einführung von RFID im Bibliothekswesen zur Diskussion gestellt, physikalische Grundlagen vermittelt sowie technologische Entwicklungen, Trends und industrielle Anwendungen aufgezeigt.

Themen wie Qualitätssicherung von RFID-Komponenten stehen ebenso auf der Agenda wie die ökonomische Betrachtung von Investitionen in die RFID-Technologie, die Mensch-Maschinen-Interaktion im Zusammenspiel mit RFID-Komponenten, aber auch Aspekte wie Elektrosmog sowie spezifische Fragestellungen zu Standards, Schnittstellen oder alternativen Frequenzbereichen.

Workshops

In vertiefenden Workshops an beiden Nachmittagen haben die Teilnehmer zudem Gelegenheit, Themen zu erarbeiten, die zu Beginn, vor und während der RFID-Einführung von besonderer Wichtigkeit sind: Welche spezifischen Herausforderungen und Chancen sind mit der RFID-Einführung speziell für kleinere Bibliotheken verbunden? Und wie schaffe ich durch Wirtschaftlichkeitsprüfung eine praktikable Grundlage?

Auf diese und andere Fragen geben die Workshops unter fachkundiger Leitung Antworten. Physikalische Grundlagen der RFID-Technologie und die Projektplanung werden ebenso erörtert wie spezifische Anforderungen zu Ausschreibungsverfahren aus Bibliotheks- und Herstellersicht.

Ergänzt wird die theoretische Wissensvermittlung durch den Blick auf die Praxis: Anhand konkreter praktischer Anwendungen und Projektierungen können die Teilnehmer lernen, welche Erfahrungen gemacht wurden und welche Perspektiven, aber auch Probleme der RFID-Einsatz mit sich bringt.

Folgende Workshops werden angeboten:

  • Einführung I : Physikalische Grundlagen, Projektmanagement, RFID-Anwendungen
  • Einführung II: Konvertierung, Geschäftsgänge
  • Einstieg in den Umstieg: Wie plane ich die Konvertierung meiner Medien?
  • Auschreibungsverfahren aus Bibliotheks- und Herstellersicht
  • Spezifische Herausforderungen und Chancen für kleinere Bibliotheken
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit in der Praxis

Das Symposium versteht sich als Informationsplattform für alle jene, die im Tagesgeschäft die RFID-Technologie nutzen oder zukünftig planen, diese einzuführen. Zielgruppe sind Entscheidungsträger und technischer Support im Bibliotheks-, Verlags- und Archivbereich, RFID-Anwender aus Industrie, Handel und Logistik sowie Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Veranstalter des 2. Wildauer Symposium 'RFID und Medien' ist die Technische Hochschule (FH) Wildau. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Programmbeirat, bestehend aus Vertretern der Technische Hochschule Wildau, der Münchner Stadtbibliothek, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlin VÖBB-Servicezentrum sowie dem Fachmagazin „RFID im Blick" als Koordinator.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.tfh-wildau.de/rfid