
Die derzeit schwache Konjunktur rund um den Erdball bremst wie in anderen Industriezweigen auch in der RFID-Branche die Dynamik im Markt. In Sparten wie der Automotive-Industrie oder im Handel und SCM (Supply-Chain-Management) wird zur Zeit manches RFID-Projekt auf Eis gelegt.
Andererseits geben Mammutvorhaben in öffentlicher Hand wie nationale ID-Karten oder Ticketing im ÖPNV, die nicht postwendend den Return-on-Investment einfahren müssen, wichtige Impulse in den Markt. Innerhalb der Branche sollen Smart Labels ihren Anteil in den nächsten zehn Jahren weiter ausbauen können. „Verhalten positiv“ sei die Stimmung, ist aus der Branche zu vernehmen. Ob Zweckoptimismus oder begründete Zuversicht – die meisten Unternehmen blicken entschlossen nach vorn. Zuwächse erwarten die Unternehmen vor allem in Segmenten, die bereits jetzt wichtige Einsatzbereiche für Smart Labels darstellen wie im Ticketing oder Bibliothekswesen. Auch im Pharmabereich zur Kennzeichnung von Arzneimitteln und im Plagiatsschutz werden Smart Labels verstärkt eingesetzt.
Inlay-Hersteller geben Einschätzung zum RFID-Markt
Interessante Einschätzungen zum Smart Label-Markt geben die Inlay-Hersteller Tagstar Systems, Smartrac und UPM Raflatac sowie Halbleiterhersteller NXP Semiconductors in der Septemberausgabe des Fachmagazins „RFID im Blick“. Vervollständigt werden die Prognosen durch Kommentare von Manfred Ritschel, Vorsitzender des Arbeitskreises Kontiki e.V. sowie von Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D. Zudem wird ein Ausblick gegeben auf ein zukünftiges europäisches Smart Label-Projekt, welches sich mit dem Thema „Cold Chain Monitoring“ auseinandersetzt.
Tabellarische Marktübersicht
Im Mittelpunkt der Reportage steht eine achtseitige tabellarische Marktübersicht von 22 Herstellern und 6 Distributoren von Smart Label-Produkten. Die Tabelle wurde im Vergleich zum letzten Jahr komplett überarbeitet und um weitere wichtige Punkte ergänzt. Die Produkte werden im Kontext ihrer Spezifikationen präsentiert.
Labels für besondere Einsatzbereiche
Weitere Themen der Reportage sind Grundlagendarstellungen sowie eine Auflistung wichtiger Einsatzbereiche von Smart Labels. Dabei werden auch Spezial-Labels für besondere Untergründe, wie beispielsweise Metall und Beton, von Experten beleuchtet. Thematisiert wird auch die von den Kunden oft gewünschte Miniaturisierung sowie das Verbundvorhaben ASIL, in welchem ein semi-passiver RFID-Datenlogger entwickelt wurde.
Neuartige Antennentechnologien
Zum Thema innovative Antennentechnologien präsentiert das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) ein Verfahren, mit dem sich elektronische Schaltungen und Bauelemente mittels Tintenstrahl drucken lassen. Diese sollen die RFID-Etiketten nach Angaben des Instituts um rund 50 Prozent billiger machen als siliziumbasierte Produkte. Weiterhin wird die Idee einer planaren Antenne der Hochschule Magdeburg-Stendal erläutert, welche mit magnetisch leitenden Drähten und mithilfe eines magnetischen Wechselflusses das Problem der Abschirmung bei strömungsrelevanten Formen löst. Die neue Antennentechnologie ist bereits zum Patent angemeldet.
Umweltfreundliche Etiketten
Auch das Thema Umweltfreundlichkeit in der Herstellung von Smart Labels wird in der Reportage angesprochen. Im Hinblick auf Großevents wie die im nächsten Jahr stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele bestehe laut Harald Borutta von Exax Deutschland immer mehr Nachfrage nach umweltfreundlichen Papier-Tickets.
Lesen Sie die vollständige Reportage in der aktuellen Septemberausgabe von „RFID im Blick“.






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