Scheren Logistik führt im Rahmen eines Prozeus-Projektes EPC-/RFID-Transponder ein
Scheren Logistik führt in seinem Lager am Standort in Düsseldorf im Rahmen eines Prozeus-Projektes EPC/RFID-Transponder ein. Geplant ist, dass Paletten bereits beim Hersteller mit RFID-Tags gekennzeichnet werden.
Im Wareneingang des Logistikdienstleisters mit den Tätigkeitsfeldern Distribution, Warehousing, Spedition und Transport von Pharma-, Healthcare-, Kosmetik- und Chemieprodukten werden zunächst die Lieferscheinnummer und das Lkw-Kennzeichen auf dem mobilen Terminal eingegeben. Anschließend wird die Palette am RFID-Gate automatisch ausgelesen. Damit ist der Wareneingang gebucht. Der Staplerfahrer kann nun auf einem Bildschirm ablesen, welche Regalgasse er anfahren muss. Jeder Regalplatz verfügt über einen eigenen Reader.Die Ware wird automatisch an den vorgesehenen Stellplatz transportiert. Nicht-getaggte Ware wird bei Scheren Logistik vor dem Wareneingang nachetikettiert, da die gesamte Prozesskette auf EPC/RFID umgestellt wird. Der Warenausgang wird ebenfalls automatisch durch das EPC-/RFID-Gate gebucht. Um sicher zu stellen, dass die Waren in die vorgesehenen Regalplätze verräumt werden, kommen an den drei Einlagerungsstationen weitere RFID-Reader zum Einsatz. In der Pilotphase wird die RFID-Technologie zunächst nur im Automatiklager der Scheren Logistik eingesetzt. Die Installation und Inbetriebnahme der Hard- und Software zum Einsatz der RFID-Technologie übernahm das Unternehmen TBN Identifikation und Netzwerke. Die Projekt lief vom April bis Dezember 2008.
Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Scheren Logistik GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






