Psion Teklogix liefert Handhelds für Datenerfassung in der Tieridentifikation
Um Landwirten hochwertige Ebergenetik zu liefern, setzt die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) im Münsterland eine mobile RFID-Lösung zur Erfassung von Daten zur Zuchtwertschätzung ein. Diese geben beispielsweise Aufschluss über die Schlachtkörper-und Mastleistung sowie Fleischqualitätskriterien der Nachkommen der Zuchteber.
Für die Spermagewinnung sind auf fünf Stationen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt etwa 1 750 Eber im Einsatz. Die GFS kennzeichnet heute alle Jungtiere mit RFID-Tags in Form elektronischer Ohrmarken. Diese enthalten Informationen über die leiblichen Eltern, das Geschlecht des Tieres, das Alter bei der Schlachtreife, die Schlachtkörperleistung und die Fleischqualitätskriterien.Um valide Zuchtwerte für die einzelnen Vatertiere berechnen zu können, müssen mindestens 30 Nachkommen jedes Ebers getestet werden. Zu diesem Zweck werden jedes Jahr rund 50 000 Ferkel auf 23 Ferkelerzeugerbetrieben mit RFID-Tags gekennzeichnet. Statt der bisherigen aufwändigen
Papierdokumentation erfolgt die Erfassung der Daten über mobile Handheld-Computer Workabout Pro G2 von Psion Teklogix mit von Definitiv! Business Applications integrierten RFID-Readern Agrident AIR200. Mit Hilfe einer Spezial-Software erfolgt die Zuordnung des Ferkels zu seiner jeweiligen Abstammung. „Die Datenqualität und die Effizienz der Datenerfassungsprozesse hat sich durch die mobilen Handheld-Computer deutlich erhöht", konstatiert Meike Friedrichs von der GFS.
Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Septemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: photocase (john krempl)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...





