Nudelhersteller zieht positives Fazit
Der Nudelhersteller Birkel Teigwaren hat sich zu einem Palettenetikettiersystem mit RFID Tag-On Demand von Logopak entschlossen. Birkel testet damit die Potenziale von RFID zur Optimierung interner Prozesse. Ziel war es, die wiederkehrenden RFID-Kosten durch ein zu minimieren. So wurde das bislang eingesetzte Palettenetikettiersystem durch eines mit Tag-On-Demand Funktion ausgetauscht.
Mit diesem verbesserten System werden die Handelspaletten vollautomatisch mit einem RFID-Transponderetikett gemäß der Empfehlungen von GS1 und EPCglobal versehen. Die neue Funktion hat zudem den Vorteil, dass die Etiketten nur nach Bedarf mit einem Tag versehen werden. Somit bleibt Birkel während des logistischen Prozesses äußerst flexibel. Die zu etikettierende Seite kann dabei ebenfalls ausgewählt werden.Aufgebaut ist das System in zwei Modulen, umfasst also neben der reinen Palettenetikettierung ebenfalls eine Schreib-/Leseeinheit zum Codieren der Tags. Dabei bestätigt Birkel den Nutzen der EPCglobal Standards. Denn eine klare und vollständige Definition von Standards ist eine große Hilfe in der RFID-Impementierung, so Mathias Ihme, IT-Services Projektmanager bei Birkel. Durch die modulare Bauweise werden die beschriebenen RFID-Tags vor dem Aufbringen auf Lesbarkeit überprüft. Somit wird vermieden, dass unlesbare Tags verwendet werden. Positives Fazit bei Birkel: Der Benchmark der Lese-Performance in Höhe von 98.5 Prozent wurde mit 99,5 Prozent sogar übertroffen. Aktuell prüft Birkel die Nutzung der Technologie zur innerbetrieblichen Prozessoptimierung im Materialfluss und am Warenausgang sowie den Austausch der vorhandenen Handscanner durch Antennen. Konkret vorstellbar wären auch RFID-betriebene Gabelstapler.
Foto: Birkel Teigwaren GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






