Secure Element im Handy speichert Ticketing-Applikation
Im Rahmen eines Pilotprojekts haben die Mobilfunkabteilung von Mobilkom Austria (A1) und die österreichische Bundesbahn im Januar 2009 entlang der Franz Josefs-Bahn, interoperables e-Ticketing auf NFC-Basis getestet. Im Rahmen des auf dem Chipkartenstandard VDV-KA basierenden NFC-Ticketings werden Tickets nicht mehr als SMS zugestellt, sondern direkt in der VDV-Kernapplikationen-Ticket ing-Applikation im sogenannten Secure Element des NFC-Handys gespeichert und können mit einer einzigen Berührung über NFC validiert werden.
Dabei muss der Kunde bei der Kontrolle nicht mehr die SMS-Inbox aufrufen. Die Tickets sind jederzeit abrufbar und auch dann noch belegbar, wenn der Akku des Handys leer ist, beziehungsweise können während eines Telefonates kontrolliert beziehungsweise entwertet werden.
Mit dem Handy-Ticket der österreichischen Bundesbahn machte A1 - gemeinsam mit den ÖBB - das Handy 1999 erstmals weltweit zum mobilen Zahlungsterminal. Seither können ÖBB-Tickets per SMS gekauft und bezahlt werden. 2007 launchten die Unternehmen den Handyfahrschein erstmals über die drahtlose Übertragungstechnologie NFC. An allen Fahrkartenentwertern mit NFC-Touchpoints konnten A1-Kunden mit einem NFC-fähigen Handy mit einer einzigen Berührung die WAP-Seite aufrufen, um ein Ticket zu kaufen.
Bild: ÖBB-Holding AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






