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Durchgängige Rückverfolgbarkeit

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ZF setzt mit den Projektpartnern eine RFID-Kennzeichnung der 8HP-Getriebe ein.RFID-Kennzeichnung von Getrieben

Für die Planung und Umsetzung des RFID-Vorhabens „RFID Kennzeichnung zur tiefgehenden Rückverfolgbarkeit von ZF-Getrieben" holte ZF Anfang des Jahres 2009 RF-iT Solutions und B&M Tricon in das Projektteam. Das Unternehmen führte eine neuartige RFID-Kennzeichnung der 8HP-Getriebe ein, die speziell auf die Produktion in der Fertigungskette von Getrieben zugeschnitten ist.

Mit der RFID-Kennzeichnung ist nun die komplette Prozesskette über ein Medium miteinander verknüpft und der Waren- und Informationsfluss flächendeckend synchronisiert. Die RFID-Kennzeichnung wird dabei bereits am Anfang des Lebenszyklus durch den Gehäuse-Gießer aufgebracht und mit Produktionsdaten aus dem Gießprozess beschrieben. Ab diesem Zeitpunkt besitzt das Getriebe eine eindeutige Identität und kann somit zurückverfolgt werden.

Zu diesem Zweck übernimmt ZF die am RFID-Träger gespeicherten Gieß- und Rohteildaten ins eigene IT-Sytem zu Beginn der Produktionskette. Diese gliedert sich in die Hauptschritte Fertigung (mechanische Bearbeitung des Getriebegehäuses), Montage (unter anderem Einsetzen der Baugruppen) und Endprüfung. Das Getriebe wird dabei in allen Prozessschritten vollautomatisch und berührungslos über die RFID-Kennzeichnung identifiziert. Die Daten vom RFID-Träger steuern die Arbeitsschritte an den Hauptproduktionsgruppen.

Bei ZF verbleibt die RFID-Kennzeichnung auch nach der Produktion am Getriebe und hilft dieses in den nachfolgenden Logistikprozessen zu verfolgen und bietet die Möglichkeit Fahrzeugmontage-Prozesse bei den OEM zu steuern. Langfristig ist auch die Nutzung der Kennzeichnung als Typschild in den Werkstätten zur Abwicklung und Dokumentation von Inspektionen und Reparaturen denkbar.

Als RFID-Standard-Software hat sich ZF für die AutoID-Middleware You-R OPEN entschieden und setzt die Integrationsplatform von RF-iT Solutions nun schon im zweiten Rollout-Projekt ein. In der Lösung wurden über die You-R OPEN Control Logic Siemens RF660 Lesegeräte mit in das System integriert.

B&M Tricon hat in der Control Logic die Prozesslogik implemeniert, bei der auch Data on Tag (DoT) für die Nutzung des Usermemories der UHF Gen2-Transponder zum Einsatz kommt. Die Lösung nutzt den You-R OPEN OPC-Connector für den Datenaustausch mit der Simatic Automatisierungswelt und den SQL-Connector zum Verspeichern der Daten in der Projektdatenbank. In diesem Getriebekennzeichnungs-Projekt wurde ZF bei der Komponentenevaluierung, bei der Integration der RFID-Hardware in die IT-Landschaft sowie bei der Inbetriebnahme der RFID-Stationen mittels You-R OPEN Admin Suite von RF-iT Solutions und B&M Tricon unterstützt.

Bild: B&M Auto-ID Systeme GmbH

 

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