Einführung neuer Prozesse bei allen Beteiligten der Lieferkette benötigt mehr Zeit als erwartet
Container Centralen hat den Einsatz von neuen RFID-Schlössern auf den 1. November 2010 verschoben. Der Beginn der Aktion war ursprünglich für Anfang Februar vorgesehen gewesen. „Beteiligte Kunden an den Lieferketten müssen sich jetzt überlegen, in welchem Umfang sie RFID nutzen und gegebenenfalls in ihre Prozesse integrieren wollen. Hier ist natürlich eine Vorbereitungszeit notwendig, die wir nun für alle Beteiligten etwas verlängert haben", erläutert Flora Caroline Späth, Region Manager Central & Eastern Europe, den Grund gegenüber „RFID im Blick".
Alle Kunden seien kürzlich von Container Centralen über die weiteren Schritte der Labelingaktion informiert worden. Dies erlaube es den beteiligten Parteien, die Lösung in ihre Organisation zu integrieren. Darüber hinaus könnten alle Beteiligten die Einführung des RFID-Schlosses außerhalb der Hochsaison vornehmen, mit mehr Zeit für das Labeling an sich sowie für die Schulung von Mitarbeitern, Beschaffung der benötigten Ausstattung und der Einführung neuer RFID-gestützter Prozesse.
In der Labelingaktion werden alle 3,5 Millionen Container des Unternehmens mit neuen CC-Schlössern mit integriertem RFID-Tag ausgestattet („RFID im Blick" berichtete). Auf Nachfrage erklärte Flora C. Späth, dass das sogenannte „Label" derzeit die kleine schwarze Blombe (auch „CC-Schloss" genannt) darstellt, welche an einer der kurzen Seiten des CC-Containers befestigt ist. Diese werden regelmäßig ausgetauscht, jeweils in einer „Labelingaktion". „In die neuen CC-Schlösser ist der RFID-Tag integriert. Die jeweils aktuellen Labels zeigen den Nutzern der Container an, dass der Behälter Teilnehmer im CC-Pool ist und somit dem 1:1 Tausch sowie anderen Leistungen unterliegt. Dies umfasst beispielsweise das internetbasierte Bestandsverfolgungssystem LogLink ", so Späth.
Bild: Container Centralen GmbH









