NFC-Einsatz in Raum Frankfurt
Aufbauend auf dem für Java-Handys entwickelten HandyTicket hat der Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) gemeinsam mit T-Systems und Nokia von Juli bis November 2007 das RMV-HandyTicket für NFC-Handys in Frankfurt getestet. Im Rahmen des Projektes „RMV2go" wurden die 59 am meisten frequentiertesten Haltestellen und Stationen Frankfurts mit passiven NFC-Funkchips (ConTag) ausgestattet.
Rund 270 Kunden testeten das Ticketing-System. Neben dem Fahrkartenkauf war es den Kunden möglich, den aktuellen Haltestellenfahrplan mit Echtzeitinformationen über die ConTags abzufragen. Um eine Fahrkarte zu kaufen, berühren die Kunden an der Starthaltestelle einen ConTag. Automatisch öffnet sich die Startseite des RMV-HandyTicket-Programms. Dort wird der Name der Haltestelle angezeigt.
Die Fahrgäste sind nun in der Lage mit nur drei Klicks eine Einzelfahrkarte, eine Tageskarte oder ein Kurzstreckenticket für Verbindungen innerhalb der Stadt Frankfurt oder vom und zum Flughafen Frankfurt zu kaufen. Die Tickets wurden anhand von eindeutigen Prüfmerkmalen visuell kontrolliert. Alle erworbenen Tickets wurden den Kunden einmal im Monat über Lastschriftverfahren oder per Kreditkarte abgebucht. Insgesamt sind an 1 100 Haltestellen etwa 3 500 ConTags montiert. Eine weitere Ausweitung der NFC-Tag-Infrastruktur befindet sich in der Planung.
Bild: Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






