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Transparenz über Kosten und Bestände

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Im Palpool-System verfügt jede Palette über zwei EPC Gen2 UHF-Transponder mit Identifikationsnummer (GRAI 96) und wird somit identifizier- und verfolgbar. RFID als Alternative zum Palettenschein

„Palettenmanagement als Mittel zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung wird immer häufiger zu einem maßgeblichen Faktor in den Unternehmen", so Frank Bücker, Leiter Kunststoff Vertrieb bei Paul Craemer. Genau hier knüpft das Dienstleistungspaket Palpool an: Mit Hilfe der Komponenten Handheld, Internetportal und RFID-getaggten Kunststoffpaletten ermöglicht das Palpool-System die Darstellung eines transparenten, lückenlosen Abrechnungssystems in der Logistik. Im Kern geht es dabei um das Pooling hochwertiger, personifizierter Kunststoffpaletten für geschlossene Kreisläufe. Basis für Palpool ist die RFID-Technologie.

„Die RFID-Technologie ist integraler Bestandteil für die logistische Führung der Ladungsträger", erläutert Frank Bücker. Über den RFID-Tag wird die Abrechnung jeder einzelnen Palette vorgenommen. Jede Palette verfügt über zwei EPC Gen2 UHF-Transponder mit Identifikationsnummer (GRAI 96) und wird somit identifizier- und verfolgbar. Die Daten der mittels Handheld erfassten Paletten fließen mit Hilfe der Dockingstation und GPRS über einen Server in das Internetportal. „So ist ein transparentes, lückenloses Abrechnungssystem in der Logistik nahezu in Echtzeit möglich", so der Vertriebsleiter weiter. Zudem entfalle das Ausfüllen von Palettenscheinen sowie die Führung von Leergutkonten in Subsystemen und die administrative Abwicklung beispielsweise bei Verlust von Palettenscheinen.

Komplizierte Abrechnungsverfahren sowie fehlende Transparenz bei Kosten und Beständen zählten zu den häufigsten Kritikpunkten beim „Palettenpooling". Gleichzeitig habe der Anwender hohe Anforderungen an die Qualität des Ladungsträgers. „Zudem ist das Thema Palettenschwund bei fast allen herkömmlichen Poolsystemen ein Schwachpunkt. Wir sehen den Einsatz der RFID-Technologie als das Mittel der Wahl und denken, dass sich dieses als Standard durchsetzt", so das Statement von Frank Bücker.

Gestartet ist Palpool im Mai 2007 mit einem Pilotprojekt mit Dr. Oetker Nahrungsmittel und Sachsenmilch. Seit März beziehungsweise April diesen Jahres nutzen auch der Molkereikonzern Arla Foods sowie Hochwald Nahrungsmittelwerke die Palettendienstleistung. „Seit dem offiziellen Start im Mai 2008 wurden Zehntausende Palpool Paletten in der täglichen Praxis gehändelt", erklärt Bücker. „Bei insgesamt rund 230 000 Palettenbewegungen ist bislang kein einziger Palettenverlust im gesamten Kreislauf zu verzeichnen."

Bild: Paul Craemer GmbH

 

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