Identec Solutions liefert aktive RFID-Technologie für militärische Nachverfolgung
Das amerikanische Department of Defense (DOD) setzt bereits seit 20 Jahren auf aktive RFID-Technologie. Mittlerweile sind mehr als fünf Millionen Datenträger und einige Tausend Lesegeräte im Einsatz. Nach dem Einsatz von proprietären Produkten entschied sich das DOD nun aktive RFID-Technologie auf Basis der ISO-Norm 18000-7 einzusetzen. Mit diesem Beschluss sollen zukünftig vor allem Fahrzeuge, Frachtgut und Container nachverfolgt werden. Im Rahmen eines dreijährigen Beschaffungsvertrages mit einem Gesamtvolumen von 428,6 Millionen US-Dollar beliefert Identec Solutions in Zusammenarbeit mit den Generalunternehmern Spec und Unisys das Pentagon mit der Technologie. „Gemeinsam mit anderen Anbietern wurde im letzten Jahr die DASH-7 Gruppe etabliert, in der sich mehrere Anbieter zum ISO 18000-7 Standard bekennen, auf welchen das DOD nun aufsetzt. Wir sind dabei der einzige Vertreter aus Europa und gestalten mit einem Sitz im Board der Gruppe die zukünftige Strategie aktiv mit", erklärt Gerhard Schedler, CEO von Identec Solutions, gegenüber „RFID im Blick".
Die erste Bestellung, die vor wenigen Tagen bei den Generalunternehmern eingegangen ist, beläuft sich gesamthaft auf neun Millionen US-Dollar. Ein Teil der Produkte sind nach Angaben von Schedler bereits ausgeliefert worden. „Es handelt sich um eine reine Logistikanwendungen beim DOD - alle Assets werden beim Versand getaggt - Paletten, Container und zum Teil auch Fahrzeuge", so der CEO. Die Entscheidung des Verteidigungsministeriums sieht Schedler auch als Bestätigung der zweijährigen Entwicklungsarbeit, welche in die ISO-zertifizierte Produktlinie investiert wurde. Diese setzt auf der dritten Generation der Intelligent Long Range (ILR) -Technologie auf und ermöglicht Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Sensorik und Sicherheit. Durch den einheitlichen Standard sind sämtliche Komponenten von unterschiedlichen Anbietern kompatibel.
„Nachdem sich nun der größte Einzelanwender von aktiver RFID-Technologie für den 18000-7-Standard entschieden hat, sind wir überzeugt, dass diese Technologie zukünftig auch für NATO-Staaten oder international agierende Unternehmen interessant werden kann", so Schedler. Möglich seien dabei auch der Einsatz von standardisierten Containerseals für Anwendungen im Bereich der Hafenlogistik oder der Containersecurity.
Bild: photocase (eyelab)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






