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Mobiles Internet und IT-Sicherheit sind Topthemen

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Für 42 Prozent sind das mobile Internet und IT-Sicherheit die bestimmenden Trends in 2010.Bitkom-Umfrage zu IT- und Telekommunikationstrends 2010

Laut einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom in der ITK-Branche sind Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010. Danach nennen 45 Prozent der Befragten Cloud Computing und 44 Prozent Virtualisierung als wichtigste Themen. Auf Platz drei folgen mit je 42 Prozent das mobile Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibe auch das IT-Outsourcing, das 39 Prozent der Anbieter nennen. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stehen Technologien im Mittelpunkt, mit denen die Anwender effizienter und leistungsstärker werden", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Als weiterer Megatrend habe sich das mobile Internet etabliert. „Mit der steigenden Verbreitung von Smartphones ist die mobile Internetnutzung im geschäftlichen und privaten Umfeld zum Massenphänomen geworden."

Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich würden mit einer so genannten App (kurz für ‚portable application') für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Nach der Bitkom-Prognose werden im laufenden Jahr in Deutschland 5,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Fünftel des Handy-Gesamtmarktes. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steige laut dem Verband voraussichtlich um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

Wichtige Themen blieben auch in diesem Jahr Datenschutz und Datensicherheit. Gerade beim Outsourcing von betrieblichen Prozessen oder dem Zugriff auf externe Anwendungen und Datenspeicher in einer Cloud müsse ein möglichst wirkungsvoller Schutz gewährleistet sein. Gleiches gelte für die Sicherheit mobiler Geräte durch Verschlüsselung und Passwörter. „Der Datenschutz ist zu einem gesellschaftlichen Top-Thema geworden", sagte Scheer. „Die IT-Anbieter stellen für die Speicherung und den sicheren Umgang mit Daten von Kunden, Beschäftigten und Bürgern intelligente Lösungen bereit, die stärker eingesetzt werden sollten." Nicht zu vernachlässigen sei nach wie vor das Problem der immer professioneller werdenden Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage.

Als weitere wichtige Trends, die 11 Prozent der Befragten benennen, macht der ITK-Verband E-Energy und Smart Grids aus. „Viele IT-Anbieter steigen derzeit in diesen neuen Markt ein oder haben konkrete Pläne dafür", sagte Scheer. Mit intelligenten Energienetzen (Smart Grids) kann die Energieversorgung optimiert werden. Stromangebot und -nachfrage können mit IT besser abgeglichen werden, Lastspitzen werden abgebaut. Durch elektronische Stromzähler (Smart Meter) bekommen Privathaushalte zudem mehr Transparenz über ihren Stromverbrauch. Smart Meter können tagesaktuell ausgelesen und der individuelle Verbrauch monatlich abgerechnet werden. Seit Januar 2010 müssen in Neubauten und bei grundlegenden Renovierungen intelligente Stromzähler installiert werden.

Foto: DWP - Fotolia.com

 

 

 

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