Forschungsprojekt untersucht den Einsatz mobiler Endgeräte
Seit Oktober 2007 untersucht das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen im Forschungsprojekt simoKIM (sicheres und mobiles kommunales Infrastrukturmanagement), den Einsatz mobiler Endgeräte beim Management von Straßeninfrastrukturen. „Unser Ziel ist es Informationen organisationsübergreifend vor Ort in mobil verwendbarer Form zur Verfügung zu stellen. Verschiedene Organisationen, wie zum Beispiel Behörden und Energieversorger, sollen ohne Medienbrüche einfach ihre Informationen austauschen können. Zudem möchten wir den Einstieg in das Thema „Mobile Endgeräte" erleichtern", erklärt Mirko Auerbach, Forschungsbereich Informationsmanagement am FIR, gegenüber „RFID im Blick". Aus diesem Anlass haben das FIR und Mul Services im Dezember 2009 gemeinsam eine neue Studie zum Thema „Mobile Endgeräte für Businessanwendungen" veröffentlicht.
Laut Herrn Auerbach wurde eine umfassende Recherche durchgeführt und zunächst unterschiedliche mobile Gerätetypen klassifiziert, wie beispielsweise Handys, Laptops, Netbooks und RFID-Handhelds bis hin zu Industrie-PDAs. Für die Geräteklassen wurden aktuell verfügbare Geräte als Beispiele dargestellt. Im Vordergrund stand dabei nicht der Privat-, sondern der Business-Anwender. Dieser hat jetzt eine Übersicht der verschiedenen Geräteklassen und kann Unterschiede erkennen, deren Leistung sowie deren Preis einsehen. „Die Funktionseigenschaften der Geräte müssen natürlich kontinuierlich upgedatet werden. Stand unserer letzten Recherche ist Sommer 2009", so Herr Auerbach.
Eine wesentliche Herausforderung bei der Betrachtung von mobilen Endgeräten liege in der Vielfalt des Angebots. Die zahlreichen Begriffe und Geräteklassen machen laut Auerbach das Thema unübersichtlich und komplex. Im Kompendium mobiler Businessgeräte werden die wichtigsten Begriffe erklärt, entsprechende Geräteklassen definiert und Beispielgeräte aufgeführt. Der Themenbereich Sensorik führte die Wissenschaftler laut Auerbach auch zu den Segmenten AutoID und RFID. Auf acht Seiten werden die Eigenschaften von Barcodes, Datamatrix und RFID beispielhaft erläutert, sowie die Frequenz- und Einsatzbereiche beleuchtet und eine Übersicht über das Thema Sensorik gegeben. Exemplarisch werden aus dem Frequenzbereich UHF das Höft&Wessel Skeye.Integral UHF, aus dem Bereich HF das Leuze Electronic HFM 3520D und für den Bereich LF das Rea Electronic BTC500-I-RFIDLF vorgestellt.
„Anwender mobiler Endgeräte sollen durch die Studie bei der Geräteauswahl unterstützt werden. Durch die richtige Auswahl werden die Erfolgsaussichten mobiler Geschäftsanwendungen deutlich erhöht", versprechen die Verfasser der Studie, Mirko Auerbach und Frank Schönherr.
Bild: fotolia © Franz Pfluegl


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






