RFID-Tag im Stecker optimiert Netzwerkkontrolle
Ein RFID-Tag im Stecker von Lichtwellenleiter-(LWL) oder Kupfer-Netzwerkkabeln soll zur Fehlervermeidung und Ursachenfindung bei modernen Datennetzen beitragen. Laut Angaben des Herstellers TKM bestanden Möglichkeiten zur zeitnahen Dokumentation bisher nur auf Grundlage von Kupfer-Kabelnetzen und wurden kaum flächendeckend genutzt.
Hier kann ein RFID-Patchkabel-Management-System Abhilfe schaffen. Das RFID-System enthält zudem die Möglichkeit einer zielgerechten Patchanweisung und Ausführungskontrolle. „Der RFID-Chip ist am Stecker des Kabels integriert. Beim Kupferkabel in der Knickschutztülle, beim LWL-Kabel seitlich am Stecker", erklärt Timo Sonntag von TKM. „Am Verteilerfeld, wo die Netzwerkkabel eingesteckt werden, befindet sich die Leseeinheit. Diese kann auch nachgerüstet werden, sodass der Kunde nicht das komplette System erneuern muss." Eine Rack Control Unit (RCU) im Netzwerkschrank registriert jede Veränderung an den Verteilerfeldern und leitet die Information an einen Server weiter. „So kann der IT-Administrator in Echtzeit sehen, wann ein Kabel entfernt oder hinzugefügt wird", sagt Sonntag. Ob er dabei im selben Haus sitzt oder in einer weit entfernten Filiale, spiele keine Rolle. „Das System bietet umfangreiche Möglichkeiten der Echtzeit- Dokumentation, aber auch hinsichtlich der Patch-Planung." Die RFID-Tags senden im HF-Bereich mit 13,56 MHz.
Foto: TKM GmbH









