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Kosten sparen in der Intralogistik

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Das RFID-System von IdentPro besteht aus Onboard-Komponenten zur Lokalisierung eines Gabelstaplers und zur Identifikation von Waren und Ladungsträgern. IdentPro demonstriert RFID-System für Gabelstapler auf der LogiMAT 2010

Hand aufs Herz, stimmen die Daten Ihrer Lagerverwaltung oder Produktionssteuerung mit der Realität überein? Wie häufig werden Ladungsträger oder Waren gesucht, weil die Angaben in der EDV „falsch" sind? Und, darf Ihre Staplerflotte so teuer sein, wie sie ist? Mit dem nachrüstbaren identPLUS System sparen Sie bis zu 30 Prozent der Kosten und schaffen 100 Prozent Transparenz.

Gerade in schwierigen Zeiten sind Lösungen und Technologien gefragt, die Prozesse effizient gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe schonen. Zunehmend wichtig wird die termingerechte Bereitstellung von Services. Und immer öfters verzahnen Partner ihre Materialwirtschaft um die Produktivität weiter zu steigern. Damit sind innovative und kostensenkende Hightech-Lösungen für logistische Probleme gefragter denn je.

Die meisten Waren und Produkte werden heute mit Hilfe von Ladungsträgern und Staplern transportiert und gelagert. Dabei erfolgt die eindeutige Identifikation von Waren und Lagerplätzen manuell oder mit Barcode. Beim Einsatz von Barcode-Scannern werden üblicherweise zuerst der Ladungsträger und dann der Stellplatz vom Fahrer identifiziert und miteinander verknüpft. Gibt es keinen Barcode erfolgt die Dokumentation per Zettel oder Eingaben über die Tastatur des Staplerterminals, falls vorhanden.

In jedem Fall ist die manuelle Arbeit zeitaufwändig und fehlerträchtig. So kommt es durchaus vor, dass Ladungsträger oder Waren nicht mehr wiedergefunden oder Kunden falsch beliefert werden. Darüber hinaus unterbricht jeder Scan- oder Dokumentationsvorgang den Staplerfahrer in seinem eigentlichen Transportauftrag. Das neue identPLUS System des RFID-Spezialisten IdentPro automatisiert alle Erfassungsvorgänge vollständig und soll damit die lückenlose Verfolgung von Warenströmen, Ladungsträgern sowie Flurförderzeugen (FFZ), ohne weitere manuelle Tätigkeiten ermöglichen.

Das System des Unternehmens aus Sankt Augustin besteht aus Onboard-Komponenten zur Lokalisierung des Staplers und zur Identifikation von Waren und Ladungsträgern. Über ein Staplerterminal erfolgt die Bedienung und Kommunikation mit dem Fahrer sowie der Datenaustausch zu übergeordneter Backend-Software wie beispielsweise Lagerverwaltungs- und Materialflusssysteme. Als universelle Schnittstelle dient eine SQL-Datenbank. Weiter gehören zum System Positionsmarker für die Lokalisierung. Die zu identifizierenden Waren und Ladungsträger werden mit frei verfügbaren, EPC-kompatiblen Transpondern versehen.

Führung der Fahrer und Überwachung der Transportaufträge
Auf Basis des identPLUS-Systems entsteht beispielsweise in Kombination mit einer Lagerverwaltungssoftware (LVS) erstmals eine durchgängige Lösung für ein auftragsgestütztes Staplerleitsystem mit automatisierter Überprüfung der korrekten Ausführung aller Transportaufträge.

Dazu wird der Fahrer in Teilschritten über das Staplerterminal geführt. Bekommt er beispielsweise den Auftrag eine Palette mit Waren umzulagern, wird der Fahrer zunächst über das Terminal zu dem aktuellen Stellplatz der Palette navigiert. Das identPLUS System überprüft dabei automatisch, ob der richtige Stellplatz erreicht wurde. Erst dann folgt der Auftrag die Palette aufzunehmen. Auch das wird vom System überprüft und bei einem Fehler entsprechend auf dem Terminal visualisiert. Es folgt der Transport zu dem neuen, vom LVS vorgesehenen Stellplatz, welcher wiederum vom System automatisch überwacht wird. Das Abladen am richtigen Ort wird selbstständig erkannt, im LVS verbucht und damit die Freigabe für einen neuen Transportauftrag ermöglicht.

identPLUS hilft Staplerfahrern wirkungsvoll sämtliche Transportaufträge korrekt und effizient auszuführen. Durch den permanenten Abgleich der Soll-/Ist-Situation werden Fehler nahezu ausgeschlossen. Das bedeutet, die Informationen in dem Backend-System (LVS, WMS, MES, ERP,...) sind identisch mit der tatsächlichen Situation im Lager oder der Produktion.

So funktioniert das identPLUS System
Ladung und/oder Ladungsträger sind mit Transpondern versehen. Erkennt der Ladungssensor eine Beladung, werden die Lesegeräte aktiviert. Diese erfassen automatisch welche Ladung/Ladungsträger ein Stapler transportiert und an welcher Position sich der Stapler gerade befindet. Bei Regallagern und Blocklagern wird die Ebene des Fachs zusätzlich über den Höhensensor erkannt. Diese Daten werden in Echtzeit konsolidiert, zusammen mit einem Zeitstempel im Staplerterminal verknüpft und über ein integriertes WLAN an die angeschlossene Applikation (beispielsweise LVS) gesendet.

Dabei arbeitet identPLUS ohne einen zentralen Server und benötigt daher auch keine ständige WLAN-Ausleuchtung. Bei Bedarf fungiert das System als Zwischenspeicher, um einen Datenverlust auszuschließen. Mit den konsolidierten Informationen entsteht in Echtzeit automatisch ein digitales Abbild der Lagersituation. Diese wertvollen Informationen werden in standardisierter Form als SQL-Datenbank zur Verfügung gestellt.

Die Inbetriebnahme des identPLUS Systems wird über die Windows basierte Engineeringsoftware identVUE unterstützt. Diese ermöglicht die zentrale Parametrierung der RFID-Geräte sowie die Vermessung der Positionsmarker.

Portierbare Software
Die zu dem identPLUS System gehörende RFID-Software läuft auf nahezu jedem Staplerterminal mit Windows CE Betriebssystem. Ausgefeilte Algorithmen sorgen dafür, dass nur die tatsächlich geladene Ware/Ladungsträger und nicht fälschlicherweise Transponder benachbarter Waren erfasst werden. Solche Situationen kommen typischerweise bei Vorbeifahrten oder in dicht gepackten Lagersituationen durch Reflexionen und Überreichweiten der UHF-RFID vor. Die Software erfasst, filtert und verknüpft die Daten über Ladung, Ladungsträger und Position des Staplers in Echtzeit. Die Position einer Ware wird dabei aus der Position des Staplers und gegebenenfalls der Hubmasthöhe zum Zeitpunkt des Aufladens bzw. Abladen ermittelt und mit einem Zeitstempel versehen.

IdentPro stellt aus in Halle 3, Stand 526 auf der LogiMAT 2010.

Lesen die den kompletten Beitrag in der Märzausgabe von „RFID im Blick".

 

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