Instandhaltung von Abwasserkanälen per Funk
Der technische und kaufmännische Betriebsführer des Wasserverbandes Lausitz WAL-Betrieb plant den Einsatz einer RFID-Lösung für Wartungsarbeiten im Abwasserbereich. Unterschiedliche Verfahren mit kompatiblen Tags befinden sich derzeit im Test.
Unter der Bezeichnung „MainControl" begann WAL-Betrieb bereits 2005 mit der Automatisierung im Störungs- und Instandhaltungsmanagement. Mit Unterstützung des Technologiepartners Greengate führte das Unternehmen Geräte zur mobilen Datenerfassung ein. Der betreffende Arbeitsablauf umfasst die Identifizierung von Aggregaten und Anlagen, die Rückmeldung der abgearbeiteten Aufgaben und die Meldung, ob Schäden behoben wurden oder weiterführende Handlungen nötig sind. Ziele sind die Verkürzung von Informationswegen und Reaktionszeiten, die Verringerung von Informationsverlusten sowie eine lückenlose und transparente Abwicklung der Arbeitsprozesse.
Was Christoph Maschek, Abteilung Technische Dokumentation bei WAL-Betrieb, hinsichtlich des Einsatzes von RFID-Transpondern noch Sorgen bereitet, ist der finanzielle Aufwand: „Wenn man bei unserem Bedarf die Kosten für die Tags und die Installationskosten addiert, kommt man mit Sicherheit auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Insofern warten wir noch auf das passende Angebot." Für den überirdischen Gebrauch in der Wasserversorgung eigneten sich RFID-Lösungen deshalb nicht: „Der Einsatz von Barcodes reicht hier vollkommen aus und ist für uns deutlich günstiger." Das Unternehmen setzt auf eine hybride Aufstellung, das heißt es sollen mittelfristig sowohl Barcode- als auch RFID-Lösungen Anwendung finden.
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