Home Personenidentifikation Hochsicherheitsausweis mit Hybridtechnologie

Hochsicherheitsausweis mit Hybridtechnologie

Drucken

Blick in die Frontend-Fertigung bei HBPO, einem Joint Venture von Hella, Behr und Plastic Omnium Auto ExteriorAutomobilzulieferer Hella rollt einheitliches RFID-System konzernweit aus

Der Automobil-Zulieferer Hella hat im November 2009 begonnen, 60 Standorte in 45 Ländern mit Soft- und Hardware für die RFID-basierte Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Kantinenabrechnung von circa 10 000 Mitarbeitern auszurüsten. Aktuell läuft die Ausrollung des Konzernausweises am Standort Rumänien, weitere Konzernbereiche mit Standorten in Tschechien, Slowenien und Mexiko sollen sukzessive folgen.

Hella in Lippstadt entwickelt und fertigt Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik in mehr als 70 Produktionsstätten. Um konzernweit ein einheitliches System für einen Konzernausweis zu schaffen, entschied sich das Unternehmen bei der Migration für eine Hybridlösung. Nach und nach soll das neue System das bisherige, seit 1995 bestehende ersetzen.

„Früher war der Lesebereich eingeschränkt. Um eine höhere Sicherheit zu gewährleisten, wollte Hella einen Konzernausweis einführen, der auch die Möglichkeit bietet, alle Applikationen zentral über eine Karte zu verwalten", erläutert Dirk Straßburger, verantwortlich für den Bereich Facility & Factory Engineering bei Hella, die Motivation. „Ein weiteres Argument war, auch standortübergreifend Zugangsberechtigungen zu vergeben. Mitarbeiter, die regelmäßig auch an anderen Standorten verkehren, müssen sich nicht immer wieder neu an der Pforte anmelden."

Ziel sei es, nach und nach alle Standorte auf den gleichen Standard zu bringen: „Im Zuge der SAP-Einführung in den einzelnen Niederlassungen wird der Konzernausweis schrittweise ausgerollt. Alle neuen Standorte werden von Beginn an mit dem neuen System ausgestattet, bei Werken mit bestehendem System wird die Umstellung im Zuge von Umbauten erfolgen", erläutert er das Vorgehen.

Bereits 2006 hat Hella mit der Einführung des Konzernausweises RFID-Technologie zum Einsatz gebracht. Der Hochsicherheitsausweis mit einer Reihe von zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen wurde als Hybridkarte mit Hitag2 und Legic ausgeführt, um die vorhandenen Leser sukzessive austauschen zu können. „Die Umstellung in den deutschen Standorten konnte mit einem ‚Big Bang' erfolgen, da mit dem Hitag2 die gleiche Ausweisnummer wie im Legic-Chip auf den EM4102-Transponder emuliert werden kann. Dazu wurde der neue Konzernausweis an alle circa 10 000 Mitarbeiter verteilt und die neue Ausweisnummer mit  „Gültig-Ab-Datum" im SAP-HR hinterlegt", erläutert Albert Schürstedt, Leiter Vertrieb Key Account von Primion Technology. Das Unternehmen liefert die Hard- und Software für die konzernweite Implementierung mit einem Zeitrahmen von zehn Jahren.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Aprilausgabe von „RFID im Blick".

Foto: Hella KGaA Hueck & Co.

 

Int. Conference 2012

Aktuelle Ausgabe

Dezember-/Januarausgabe 2011: RFID-Lösungen für Transport und Verkehr

Dezember-/Januarausgabe 2011: RFID-Lösungen für Transport und Verkehr

Auf die Transport- und Logistikbranche kommen in den nächsten Jahren neue Herausforderungen zu, die ein Umdenken erfordern um lang...

CardGuide international 2012

CardGuide international 2012

Die 100-seitige Publikation in englicher Sprache enthält ausgewählte Fachartikel zu Kartentechnologie, Forecasts und zukünftige Tr...



Events

OMNICARD 2012: 17. - 19. Januar, Der ultimative Kongress für die Smart Card/Smart Objects Community!

European AutoID-Award

„RFID im Blick“ präsentiert den European AutoID-Award

Spezialausgaben

rib_mnchen2011_titelseite
rib_aim2011_titelseite