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Datentransport vom Rohbau zur Endmontage

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Die mobilen Datenträger schaffen bei Opel eine vollständige Transparenz bis zur Fertig- und Endmontage.Durchgängiger RFID-Einsatz im Opel-Werk Rüsselsheim

Im Opel-Werk in Rüsselsheim kommen RFID-Komponenten flächendeckend in jeder Produktionsstätte zum Einsatz. Zudem erfolgte Anfang des Jahres 2009 ein Feldversuch zur Integration einer Remote-Steuerung für Anlagen über ein drahtloses Portable Human Machine Interface (PHMI). „Wir nutzen die Systeme vom Rohbau, über die Lackiererei bis zur fertigen Endmontage für Datenaustausch, -übertragung und -transport. Im zweiten Schritt nutzen wir RFID auch zur eindeutigen Identifikation im Übergang in einen neuen Transportkreis", erläutert Frank Scheffler, Zentrale Instadhaltung des Werkes Rüsselsheim, gegenüber „RFID im Blick".

Opel nutzt das RFID-System Moby E (13,56 MHz) von Siemens, um getaggte Bauteile beziehungsweise Karossen in den einzelnen Arbeitsstationen in den nächsten Produktionsschritt zu überführen. Die dafür verwendeten Datenträger haben einen Speicher von 32 Kilobyte und sind je nach Produktionsschritt angepasst. Beispielsweise werden in der Lackiererei bis 200 Grad hitzebeständige Datenträger eingesetzt, da diese unter anderem auch die Trocköfen durchfahren müssen.

Datenabgabe an Großrechner
Die mobilen Datenträger speichern Informationen über Karossenform, Ausstattung oder spezielle applikations- beziehungsweise produktionsspezifische Daten. In jeder Anlage sind stationäre Reader installiert, die die Daten auslesen, die Tags neu beschreiben und die Informationen an einen Großrechner weiterleiten.

Eindeutige Identifikation
Sobald ein Wechsel des Transportkreises ansteht, wird über eine im Tag gesichterte Projekt- beziehungsweise Produktionsnummer, das Fahrzeug eindeutig identifiziert, indem ein Abgleich der Daten mit einem Zentralrechner erfolgt. Dieser bestätigt die Identifikation und schreibt den Datensatz über angeschlossene Leitrechner in den nächsten Transportkreis. „Im Roh- und Gerippebau sind zurzeit 500 mobile Datenträger sowie etwa 70 Antennen im Einsatz, mit denen wir die Daten weiterverabeiten", erklärt Scheffler. Sollte das Fahrzeug manuell umtransportiert oder umgeladen werden, geschieht die Datenerfassung über Handhelds von Psion Teklogix.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Aprilausgabe von „RFID im Blick".

Bild: Adam Opel AG

 

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