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RFID im Parkhaus erzeugt Kundenbindung

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Parkhaus Galeria Kaufhof/Saturn in AachenAachener Parkhausgesellschaft Apag integriert Technologie in allen Häusern

Einige der großen privatwirtschaftlichen Parkhausbetreibergesellschaften setzen bereits auf bargeldlose Parksysteme, die RFID-Identifikation mit Online-Abrechnungssystemen verknüpfen. Die Apag in Aachen, die 13 Objekte mit rund 7 000 Parkplätzen bewirtschaftet, setzt die RFID-Technologie bereits seit fünf Jahren in allen Häusern in Aachen ein.

„Genutzt wird das System vor allem für Mietparker oder Dauerparker, aber auch Tagesparker können einen Transponder erhalten. Diese geben wir kostenlos gegen Pfand an die Nutzer aus", erläutert Herbert Sliwinski, Prokurist und Technischer Leiter bei der Aachener Parkhausgesellschaft. Am Monatsende erfolgt die Fakturierung. Über die Website, auf der sich der Nutzer zuvor registriert, kann die Rechnung jederzeit eingesehen werden. Die RFID-Tags selbst sind per Druckknopf an der Windschutzscheibe befestigt. Dabei handelt es sich um batteriebasierte Systeme von Nedap. Die Vorteile des RFID-Systems liegen für Sliwinski auf der Hand: „Das Modell hat sich für uns bewährt. Die Kunden schätzen vor allem den Komfort. Wir sehen in der Technologie ein Mittel der Kundenbindung. Wer den ‚Nupsi' hat, parkt auch bei uns." Insgesamt verzeichnet die Apag weit über zwei Millionen Parkvorgänge von Kurzparkern. Rund zehn Prozent sind die Dauerparker, die RFID-Transponder nutzen.

Für die Parkhausgesellschaft habe sich die Anschaffung schon jetzt gelohnt. „Der Mehraufwand für die Anschaffung des Systems liegt bei rund 3 000 Euro", so der Technische Leiter. Ein großer Integrationsaufwand sei nicht notwendig gewesen, da das bestehende System von Scheidt & Bachmann einfach um eine Schnittstelle erweitert wurde. Ziel ist es, das System flächendeckend einzuführen. Noch in diesem Frühjahr sollen zwei neue Objekte mit der neuen Technologie ausgestattet werden, ein Parkhaus an der Universitätsklinik und ein weiteres am Tivoli, dem Stadion von Alemannia Aachen.

Aus Sicht des Technischen Leiters kommt außerdem der Umweltaspekt zum Tragen: „Mit einem herkömmlichen Ticketsystem dauert die Zu- oder Ausfahrt sieben Sekunden, mit RFID nur zwei. Das bedeutet zum einen eine Zeitersparnis. Zum anderen wird dadurch die Staubildung verringert, was in der Konsequenz auch die Umwelt schont. Jede Schlange produziert unnötige Abgase. Durch die Abgasproduktion fahren die Lüftungs- und C02-Anlagen hoch, was Folgekosten nach sich zieht. Wenn sich alle Parkvorgänge von sieben auf zwei Sekunden minimieren ließen, wäre dies eine erhebliche Kostenersparnis".

Foto: Aachener Parkhaus GmbH

 

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