Home Event, Zutritt und Ticketing Rotes Kreuz in Oberösterreich setzt auf RFID und Biometrie

Rotes Kreuz in Oberösterreich setzt auf RFID und Biometrie

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Der Finger als SchlüsselFingerscanner ergänzen RFID-Karten bei der Zutrittskontrolle

Das Rote Kreuz in Oberösterreich setzt in der Zentrale in Linz sowie in zwölf Bezirksstellen 28 Fingerscanner in Kombination mit einem RFID-Zutrittssystem von Ekey ein. Insgesamt 1 850 Personen können aktuell damit ein- und ausgehen. Bei jeder Modernisierung einer Ortsstelle sollen mittelfristig alle Stellen in Oberösterreich mit der Lösung ausgestattet werden.

„Das Rote Kreuz benötigte die Kombilösung aufgrund von zwei Problemen. Erstens sollten Personen, die aufgrund schlechter Fingerstruktur vom Fingerscanner nicht erkannt werden, trotzdem Zutritt erlangen. Zweitens gibt es externe Mitarbeiter, die maximal ein- bis zweimal im Jahr das Gebäude betreten. Aus organisatorischen Gründen ist es daher einfacher, diesen Personen eine Karte per Post zuzusenden, als sie zu bitten, zur Aufnahme des Fingerabdrucks in die Zentrale zu kommen", erläutert Signot Keldorfer, Geschäftsführer von Ekey Biometric Systems.

Seit einem Test in 2006 in einigen Ortsstellen im Bezirk Perg wurde die Fingerscanner-RFID-Kombilösung in allen Rot-Kreuz-Stellen ausgerollt. Die Landeszentrale verfügt über acht Geräte. Insgesamt wurden zwölf Terminalserver in sieben Bezirken und 28 Fingerscanner installiert. Ein neuer Mitarbeiter des Roten Kreuzes zieht an seinem ersten Arbeitstag beispielsweise seinen Mittelfinger über den Scanner. Ab diesem Zeitpunkt ist sein Finger der Schlüssel. Gleichzeitig werden durch den Administrator die entsprechenden Zutrittsbereiche innerhalb des Unternehmens festgelegt. Für jede Berechtigung kann zudem eine bestimmte Uhrzeit definiert werden. „Es werden keine Bilder gespeichert, sondern es findet nur eine Merkmalsextraktion statt. Das heißt die Minuzien werden in einem verschlüsselten Binärcode als Vorlage („Finger- Template") in der zentralen Datenbank und auf den Fingerscannern abgelegt", betont Keldorfer.

Als Mehrwert, den Finger als Schlüssel in Kombination mit einem Kartensystem einzusetzen, ergebe sich laut dem Geschäftsführer, dass das aufwändige Schlüsselmanagement entfalle. „Verlorene oder vergessene Schlüssel kosten Zeit und Geld", so Keldorfer. Zudem werde gerade in großen Institutionen Sicherheit oft nicht gelebt, weil es beispielsweise zu aufwändig sei, bei jedem Verlassen des Büros den PC zu sperren. „Biometrie kann zwar nicht gänzlich die physische Identifikation ersetzen, ist aber sowohl für Nutzer als auch Administratoren eine komfortable und akzeptierte Methode."

Foto: ekey biometric systems GmbH

 

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