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Batterielose Lösung für Dauerparker

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Die passiven UHF-Tags können im Bereich von 2,5 bis 4 Meter sicher gelesen werden.Passives RFID-UHF-System für Pkw-Ortung ersetzt Papierticket

„Long-Range-Systeme stellen eine vergleichsweise neue Technologie für Parkapplikationen dar", so Roland Wieden, Technical Project Manager, Skidata. Die Frage „aktives oder passives System?" stand bereits im Blickpunkt der Reportage in der Märzausgabe von „RFID im Blick". Das Unternehmen Skidata, das ursprünglich RFID-Zugangslösungen im HF-Bereich für Personen- und Ski-Access oder in Stadien entwickelt und betreibt, setzt seit rund zwei Jahren batterielose Systeme im UHF-Bereich von 900 MHz für den berührungslosen Fahrzeugzugang in Parkapplikationen ein.

„Ein Feldversuch vom österreichischen Bundesministerium für Infrastruktur, Technologie und Forschung, an dem wir 2007 mit Partnern teilgenommen haben und in dem unterschiedliche RFID-Technologien auf ihre Eignung untersucht wurden, ergab, dass UHF passiv genau für diesen Anwendungszweck eine hervorragend geeignete Möglichkeit darstellt", erläutert der Projektmanager.

Windshield-Tags für die Ortung
Verwendet werden für die sogenannte KeyTag-Löung UHF-Windshield-Transponder, die über eine eigens modifizierte Antennengeometrie verfügen und speziell zur Verwendung auf Glas ausgelegt sind. Bestehende RFID-Reader von Deister Electronic wurden dazu in das Parksystem integriert. Bei Erfassung des Tags wird die Seriennummer an das System übertragen und an die Einfahrt- beziehungsweise Ausfahrtsstelle weitergeleitet. Nach erfolgreicher Überprüfung, ob es sich um einen registrierten Nutzer handelt, öffnet sich die Schranke. „Da die Tags fix auf Scheibe geklebt werden, ist die Lösung vornehmlich für Dauerparker interessant", erläutert Wieden.

Mittelfristig ersparten sich Parkhausbetreiber laut dem Projektmanager auch das Papierticket-Handling. „Ganz verzichten wird man darauf nicht können, aber Nachfüll- und Entleerzeiten sowie die Zahl zurückgegebener Karten oder weggeworfener Tickets werden deutlich verringert. Neben dem geringeren personellen Aufwand zählt in erster Linie jedoch der Komfortgewinn bei der Ein- und Ausfahrt sowie durch die vollautomatische Zahlungsabwicklung", so seine Einschätzung.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Aprilausgabe von „RFID im Blick".

Bild: SKIDATA AG

 

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