6. Internationale Fachmesse und Wissensforum für AutoID- und RFID-Technologie
Am 3. Mai fand die Eröffnung der Kölner Fachmesse EURO ID 2010 statt. Die einzige branchenübergreifende europäische AutoID-Messe ist eine wichtige Plattform für den AutoID-Markt. Rund 100 Aussteller, darunter Hersteller und Anbieter von AutoID-Hardware und -Lösungen, Systemintegratoren, Anbieter von RFID-Software und -Middleware sowie Distributoren aus sämtlichen Bereichen der Automatischen Identifikation präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen.
Laut Claudia Büttner, Leiterin Presse des IBC EUROFORUM, werden etwa 3500 Besucher (83 Prozent In- und 17 Prozent Ausland) aus folgenden Bereichen branchenübergreifend erwartet: Anwender, Entscheider/Einkäufer und Verkäufer aus Industrie, Dienstleistung, Handel und aus dem öffentlichen Sektor.
Das Spektrum der Messe umfasst die optischen Identifikationstechniken (Barcode, 2D-Code, 3D-Code), die elektronischen Identifikationstechniken wie RFID, Sensorik und GPS sowie Softwaresysteme (Middleware, ERP-Anbindung). Außerdem werden benachbarte Technologien wie zum Beispiel IT-Security und Telematik positioniert, aber auch Serviceangebote, Training und Consulting rund um die automatische Identifikation.
Der neue Charakter der nach wie vor einzigen branchenübergreifenden europäischen AutoID-Messe wird an der Präsenz namhafter Größen der Branche und an den in Köln präsentierten Services deutlich. So tritt SAP, der Walldorfer Anbieter von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, auf der Euro ID 2010 gemeinsam mit dem neuen Joint Venture Original1 auf.
Das Unternehmen 7iD Technologies stellt ihre Produkte für das Management der RFID-Infrastruktur und deren Anbindung an Businesssysteme in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts auf der Messe.
Feig Electronic aus Weilburg zeigt auf der Euro ID seine Kompetenz in den Bereichen Bezahlsysteme und elektronisches Fahrgeldmanagement, Zutritts- und Zufahrtskontrolle, im Gesundheitswesen sowie bei sicheren Identitäten. Darüber hinaus gibt es Produktneuheiten wie die Gate-Antennen „Solid Gate", „Clear Gate" und „Crystal Gate", die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.
Das Stuttgarter IT-Unternehmen Avus Services hat eine Kassenabrechnungslösung mit RFID-Technologie entwickelt. Sie erkennt, welche Speise auf dem Teller liegt und wie viel diese kostet. Bei dem sogenannten pabis-System (Payment-by-intelligent-solution) haben alle Geschirrteile einen RFID-Transponder integriert, der die Speise erkennt und die Daten per Funk an die Kasse leitet.
Live-Szenarium: Tracking & Tracing Theatre
In rund 30 Minuten langen Führungen durch Experten des Industrieverbandes AIM-D können die Besucher auf 120 Quadratmetern erleben, wie Produkte mittels automatischer Identifikation verschiedener Hersteller für die effiziente Unterstützung von Prozessen in (Intra-) Logistik und Produktion eingesetzt werden.
5. European AutoID-Award
Auch in diesem Jahr konnten sich Unternehmen für den „European AutoID-Award" bewerben, der 2010 bereits zum fünften Mal verliehen wird. Bewerbungen sind in den Kategorien „RFID", „Optische Identifikation", „Sichere Identität" sowie „Innovatives Unternehmen" möglich.
Bild: RFID im Blick


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






