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Workshop 'Sichere Identität'

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Die Referenten des Workshops „Sichere Identität“  (v.l.n.r.): Emanuel Ihm, Daimler AG, Dr. Rok Druzinic-Fiebach, how to  organize Gesellschaft für Technologieentwicklung mbH , Dr. Stefan von  Senger, GEMAS, Prof. Frank Gillert, TH Wildau, Jürgen Rösch, Baltech AG,  Christine Kallmayer, Fraunhofer IZM, Götz von Arnim, TH Wildau
Die Referenten des Workshops „Sichere Identität“ (v.l.n.r.): Emanuel Ihm, Daimler AG, Dr. Rok Druzinic-Fiebach, how to organize Gesellschaft für Technologieentwicklung mbH , Dr. Stefan von Senger, GEMAS, Prof. Frank Gillert, TH Wildau, Jürgen Rösch, Baltech AG, Christine Kallmayer, Fraunhofer IZM, Götz von Arnim, TH Wildau

Experten diskutieren Sicherheitsaspekte in Verbund mit AutoID-/RFID-Technologien auf der EURO ID 2010

Am zweiten Messetag der EURO ID 2010 in Köln stand der Workshop „Sichere Identität" auf dem Programm. Dieser wurde im Rahmen der Aktivitäten des Fraunhofer Innovationscluster „Sichere Identität" und der beiden Länder Brandenburg und Berlin „Sicherheitswirtschaft und -forschung in Berlin-Brandenburg" (SIGNUM) inszeniert. Im Fokus standen der Einsatz von AutoID- und RFID-Technologien im Rahmen von Praxiseinsätzen. Die Koordination des Workshops übernahm das an der TH Wildau ansässige „Competence Center of Object ID & Authentication " (COIDA). Durch den Workshop führte Moderator Professor Dr. Frank Gillert von der TH Wildau.

Die „Sichere Identität" lässt sich in die Themenschwerpunkte die „Sichere Identität der Personen" und die „Sichere Identität der Dinge"aufteilen. Durch die Einführung des neuen Personalausweises erlebt die „Sichere Identität der Personen" in diesem Jahr eine besondere Aufmerksamkeit, besonders vor dem Hintergrund seiner neuen Potenziale, technologischen Hintergründe und gesellschaftlichen Herausforderungen. Neben den sicheren Logistikprozessen nehmen die Produktsicherheit und der Plagiatschutz im Kontext der „Sicheren Identität der Dinge" eine immer wichtigere Rolle ein. Der Schaden und die Verluste, die der deutschen Industrie durch Plagiate und Produktpiraterie entstehen, lassen sich in mehreren Milliarden Euro pro Jahr beziffern. Es gilt hier branchenspezifische Technologien und Verfahren zu entwickeln und etablieren.

In dem Workshop „Sichere Identität" sollten die beiden Schwerpunkte nach technologischen Hintergründen und ihren Potenziale, neue Technologien und Verfahren und auch gesellschaftlichen Herausforderungen durchleuchtet werden. In Form von Impuls- und Fachreferaten berichteteten Experten aus der Forschung und Industrie über Ihre Entwicklung, Erfahrungen und praxisnahen Anwendungen.

Im ersten Vortrag referierte Professor Dr. Gillert über „Funktionierende ganzheitliche Sicherheitskonzepte durch Erschließung und Vervollständigung der gesamten Wertschöpfungsstufen". Laut Gillert sei es bezüglich aktueller Schutzmechanismen offensichtlich, dass es die hundertprozentige Sicherheit nicht gäbe und dass Sicherheitskonzepte ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben sollten. „Sie müssen eine Rückfallstrategie haben, falls Ihre Technologie angegriffen wird", so das Fazit von Gillert.

Dr. Stefan von Senger, GEMAS, berichtete in seinem Vortrag über den „Masterplan 'Sicherheitswirtschaft und -forschung' Berlin/Brandenburg". Dabei betonte Dr. Senger das starke Engagement der Länder Berlin und Brandenburg bezüglich der Themen Sicherheitswirtschaft und -wissenschaft. „Das Thema Sichere Indentität mit all seinen Facetten ist einer der Schwerpunkte, wenn nicht sogar der wichtigste Schwerpunkt, den wir versuchen mit unseren Landesmitteln zu unterstützen", erklärt Dr. Senger.

Weitere Referenten des Workshops waren Christine Kallmayer vom Fraunhofer IZM mit dem Thema „Neue Basistechnologien wie ultradünne Chips und Antennen", Jürgen Rösch von der Baltech AG mit dem Vortrag „Sicherheitsmanagement elektronischer Identitätssysteme" sowie Rok Druzinic-Fiebach von how to organize Gesellschaft für Technologieentwicklung mbH mit dem Thema „Sichere Objektidentifikation in der Krankenhaus-Intralogistik".

Zudem referierte Emanuel Ihm, Daimler AG, über das Projekt „RFID-gestütztes Motorladungsträgermanagement im Mercedes-Benz Werk Berlin", welches Ende 2009 erfolgreich in Betrieb genommen wurde.

Die Vorträge wurden ergänzt durch angeregte Diskussionen aller Teilnehmer.

Bild: RFID im Blick

 

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