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Online-Portale für Meeresmuseen

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Besucherleitsysteme in Meeresmuseen in der Südlichen OstseeKooperationsprojekt entwickelt RFID-gestütztes Informationssystem für Ausstellungsstücke

Im Projekt BalticMuseums 2.0 entwickelt die FH Stralsund mit einem Konsortium von sechs Partnern aus Deutschland, Polen, Litauen und Russland Informations- und Kommunikationsprodukte, in Verbindung mit der RFID-Technologie, für Meeresmuseen. Seit Projektstart im Frühjahr 2009 arbeiten vier Meeresmuseen mit der Fachhochschule Stralsund und der Universität Stettin zusammen.

Die Fachhochschule leitet als Leadpartner das Projekt, welches durch das Stralsund Information Management Team (SIMAT) umgesetzt wird. Das Projekt besteht aus drei inhaltlichen Schwerpunkten. Einer davon widmet sich Entwicklungen für ein zukunftsgerichtetes Besucherleit- und Informationssystem. In diesem Projektbestandteil sind bereits die konzeptionellen Arbeiten abgeschlossen und es wurde jüngst mit der Entwicklung gestartet. In Kürze sollen Praxistests erfolgen. Im Rahmen dieses Systems soll die RFID-Technologie genutzt werden, um ortsbasiert Informationen zu Ausstellungsstücken auf einem tragbaren Gerät zu präsentieren, welches dann je nach Sprachwahl die gewünschten, multimedialen Daten ausgibt. „Unsere Überlegungen gehen auch in die Richtung, das Mobiltelefon der Besucher als Hardware zur Informationsausgabe zu nutzen", erklärt Professor Michael Klotz, Leiter des Projekts an der FH Stralsund.

Wichtige Anforderungen der Museumspartner an das System seien die Mehrsprachigkeit, einfache Bedienbarkeit und flexible Besucherwege. Moderne Medien sollen integriert werden und alle Wünsche der Museen (beispielsweise Information, Bildung, Unterhaltung und Merchandising) verbunden werden. Weitere Besonderheit der teilnehmenden Museen sei, dass sie zum Teil sowohl Innen- als auch Außenexponate haben. Die weiteren Schwerpunkte des Projektes sind der Aufbau eines mehrsprachigen gemeinsamen Online-Informationsportals sowie die Umsetzung eines mehrsprachigen Online-Ticket-Systems. BalticMuseums 2.0 wird teilfinanziert durch die Europäische Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) im Programm Südliche Ostsee.

Bild: Stralsund University of Applied Sciences

 

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