Automobilzulieferer Hoerbiger optimiert Produktionslogistik
Seit Jahren wird gerade im Bereich der Automobilindustrie das Thema „RFID-gestütztes Behältermanagement" diskutiert. Während an Spezialladungsträgern und Gitterboxen zunehmend Transponder eingesetzt werden, erweisen sich die Applikationen im Bereich von Kleinladungsträgern (KLT) aufgrund der Masse an KLT's und deren gemischten Besitzverhältnissen noch als schwierig. Auch der Automobilzulieferer Hoerbiger SynchronTechnik stand vor der Aufgabenstellung, die Produktionslogistik zu optimieren und den Produktionsprozess vom Wareneingang über die Fertigung und Montage bis zum Warenausgang lückenlos zu überwachen und zu dokumentieren.
Dazu wurden die hauseigenen Kleinladungsträger, welche komplett und flächig mit Metall befüllt werden, aus Gründen der Redundanz mit je zwei Transpondern versehen. Gerade die Pulkerfassung von bis zu 80 Behältern auf einer Palette im Wareneingang stellte besondere Anforderungen an die RFID-Technologie.
Durch die Ausrichtung und Konfiguration voll integrierter UHF-Lesegeräte von Deister Electronic konnte diese Herausforderung bewältigt werden. Der Einsatz der UHF-Technologie ermöglicht die automatische Identifikation von 160 Transpondern ohne Behinderung des Wareneingangsprozesses. Der Datenabgleich mit einer SAP-Soll-Liste, die Zubuchung auf den jeweiligen Zulieferer und die Einspeisung in den Materialfluss des Kanban-Systems erfolgen im Hintergrund. Dieses Behälteridentifikationssystem wurde erfolgreich im Werk Oberstenfeld implementiert.
Bild: HOERBIGER Holding AG









