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Klebstoff sorgt für Effizienz

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Fineplacer: Präzise Positionierung des ChipsNeuentwicklungen von Delo verkürzen Aushärtezeiten bei der Herstellung von RFID-Labels

Rund 15 kg Klebstoff beeinflussen heute die Eigenschaften eines Fahrzeugs, Hochleistungsklebstoff steckt in den Rotorenblättern einer Windenergieanlage, aber er schafft auch die zuverlässige Verbindung zwischen Chip und Antenne bei der Produktion von RFID-Labels. Der Hersteller von Industrieklebstoffen Delo hat neue Klebstoffentwicklungen zur Marktreife gebracht, welche diese Prozesse effizienter machen sollen.

Mit einer Klebstoffmenge von weniger als einem Milligramm pro Bauteil wird in einem Thermokompressions-Verfahren eine stoffschlüssige Verbindung zwischen Chip und Antenne beziehungsweise Antennensubstrat hergestellt. Neue Substratwerkstoffe wie PVC oder PV, die zunehmend Einzug in die RFID-Technologie halten, sind jedoch wesentlich temperaturempfindlicher. Zudem erfordern höhere Durchsätze auch neue Materialien und Prozesse seitens der Klebstoffhersteller. Aushärtezeit verkürzen, Durchsatz erhöhen „Die Entwicklungen im RFID-Bereich gehen momentan in zwei Richtungen", erläutert Dr. Karl Bitzer, Produktmanager bei Delo Industrie Klebstoffe. „Zum einen ist es uns gelungen, die Aushärtezeit des Klebstoffes zu verkürzen. In Standardprozessen beträgt diese an den Thermoden acht Sekunden.

Mit den neuen Klebstoffen ist dies in fünf Sekunden möglich. Zum anderen können wir im Bereich der Materialien erreichen, dass Labels bei geringeren Temperaturen aushärten. Bei klassischen PET-Materialien lassen sich Aushärtetemperaturen von 180 bis 190 Grad bei entsprechender Aushärtezeit deutlich senken. Die Klebstoffe, die wir entwickelt haben, können auch bei niedrigeren Temperaturen, wie beispielsweise 85 Grad, ausgehärtet werden."

Als Vorteil der niedrigeren Aushärtetemperatur nennt der RFID-Experte, dass die Labels im Herstellungsprozess geringeren thermischen Belastungen ausgesetzt sind. „Das hat zur Folge, dass man mit günstigeren Materialien arbeiten kann, wie weniger temperaturstabilisierten PET-Materialien. Der zweite Punkt ist, dass es auch möglich ist, PVC-Materialien auszuhärten. Auch die Beschleunigung hat Vorteile: „Jede Sekunde mehr bedeutet je nach Web-Konfiguration eine Durchsatzerhöhung an den Thermoden. Ein höherer Durchsatz an der Maschine hat zur Folge, dass es zu geringeren Herstellungskosten kommen kann." Die neuen Produkte sind bereits bei ersten Kunden kommerziell im Einsatz.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Maiausgabe von „RFID im Blick".

Foto: DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA


 

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