On-Metal-Labels kennzeichnen Getriebe im Herstellungsprozess
Um zu vermeiden, dass Werkstücke im Fertigungsprozess mit einem falschen Programm bearbeitet werden, setzt ein namhafter Hersteller von Getrieben im Süden Deutschlands seit Februar 2010 auf ein RFID-gestütztes System von Datatronic. Aktuell erfolgt eine Kennzeichnung der Getriebe mit einem bedruckbaren Smart Label für „On-Metal"-Anwendungen, sodass eine eindeutige Kennzeichnung der Werkstücke ermöglicht wird.
Dabei werden die OMSL (On Metal Smart Label) durch das SAP mittels Etikettendrucker mit diversen Kennzahlen bedruckt, wobei diese Kennzahlen auch mittels RFID auf die Etiketten gespeichert werden. Die Label besitzen zum einen eine haftende Klebeschicht, wodurch sie sich auch auf Metalloberflächen applizierbar sind, zum anderen garantiert der Chip des OMSL 40 Jahre Datensicherheit, wodurch das Smart Label während der gesamten Lebensdauer auf dem Getriebe verweilen und auch in weiterer Folge Servicedaten speichern kann. Die für die Produktion relevanten Daten schreibt ein kabelloses und mit Industrie-BlueTooth ausgestattetes RFID-Schreib-/Lesegerät (TagTrans) vollautomatisch auf das OMSL. Dieses schwenkt sich aus dem Werkzeugmagazin in das Bearbeitungszentrum ein und sendet die Daten nach der Beschriftung direkt in die CNC-Steuerung der Verarbeitungsmaschine. In weiteren Bearbeitungsschritten wird immer wieder das OMSL gelesen und die darauf gespeicherten Daten im Prozess berücksichtigt. Der vorprogrammierte Motionsensor des Schreib-/Lesegeräts bewirkt, dass sich das Gerät erst bei einem genau programmierten Bewegungsablauf kurzzeitig einschaltet. Dadurch können lange Betriebsintervalle seitens des eingebauten Akkus erreicht werden.
Foto: DATATRONIC IDentsysteme GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






