Home Logistik Industriegruppe testet internationale Logistikprozesse mit RFID

Industriegruppe testet internationale Logistikprozesse mit RFID

Drucken

Eine Industriegruppe des EPCglobal-Netzwerks testet den Einsatz der RFID-Technologie zusammen mit globalen GS1-Identifikations- und Kommunikationsstandards in internationalen Logistikprozessen.Sicherheit und Transparenz in der Lieferkette auf Echtzeitbasis

Das EPCglobal-Netzwerk gründete vor einigen Jahren für den gesamten Transport-, Logistik- und Dienstleistungssektor eine Industriegruppe namens Transport and Logistics Services (TLS). Ziel ist es, den Einsatz der RFID-Technologie zusammen mit globalen GS1-Identifikations- und Kommunikationsstandards in internationalen Logistikprozessen zu testen und anhand der Ergebnisse zur Praxisreife zu führen. Beteiligt waren Logistikunternehmen, wie DB Schenker, DHL und die Reedereien Nippon, Yusen, Kaisha und Marsk.

Die heutige Hafenlogistik stellt mit ihren komplexen Transport- und Verladeprozessen hohe Anforderungen an Planung und Organisation. Durch die große Anzahl der verladenen Transportgüter sind gutes Timing und standardisierte Prozesse gefragt, um Liegezeiten für Containerschiffe und Kosten für die Reedereien weiter zu reduzieren. Dabei können durch die einheitliche Nutzung von global gültigen Identnummern, Datenträgern und Kommunikationstools die Prozesse zügiger und preiswerter gestaltet werden.

Optimierung der Lieferkette
Die Gruppe startete dazu ein vom japanischen Wirtschaftsministerium gefördertes RFID-Projekt, bei dem Schuhe erstmals unter Einsatz der EPC Information Services Standards (EPCIS) via Seefracht von China nach Japan transportiert wurden. Der EPCIS-Standard liefert die Grundlage für das Erfassen und die Abfrage von EPC-Daten über Güter und Waren und eröffnet neue Möglichkeiten, um Effizienz, Sicherheit und Transparenz in der Lieferkette entscheidend zu verbessern - und zwar auf Echtzeitbasis.

An allen Lesepunkten, also beispielsweise bei jeder Umladung der Container, wurden die Container standardisiert und berührungslos per RFID identifiziert. Die im EPCIS-Netzwerk digital hinterlegten Produkt- und Logistikinformationen standen somit eindeutig und ohne Verzögerung für den weiteren Transport und die Sendungsverfolgung der Container zur Verfügung. In zwei weiteren Projekten wurden Computer per Luftfracht von China in die USA und Druckerpatronen in Seecontainern von Japan in die Niederlande gebracht. Wieder stand der Einsatz der RFID-Technologie auch auf Containerebene im Mittelpunkt.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Juliausgabe von „RFID im Blick".

Bild: GS1 Germany GmbH

 

Int. Conference 2012

Aktuelle Ausgabe

Dezember-/Januarausgabe 2011: RFID-Lösungen für Transport und Verkehr

Dezember-/Januarausgabe 2011: RFID-Lösungen für Transport und Verkehr

Auf die Transport- und Logistikbranche kommen in den nächsten Jahren neue Herausforderungen zu, die ein Umdenken erfordern um lang...

CardGuide international 2012

CardGuide international 2012

Die 100-seitige Publikation in englicher Sprache enthält ausgewählte Fachartikel zu Kartentechnologie, Forecasts und zukünftige Tr...


Marktplatz

GS1 Germany

Kontakt: Frank Kuhlmann
Tel.: (+49) 221-94714 321

Handbuch

Einblick in AutoID/RFID 2011

Interviews

Turck: Optimistisch, nah am Kunden und zu Veränderungen bereit

Turck: Optimistisch, nah am Kunden und zu Veränderungen bereit

Nach dem weltwirtschaftlichen Auf und Ab der vergangenen Jahre schauen Geschäftsführer Christian Wol...


Events

OMNICARD 2012: 17. - 19. Januar, Der ultimative Kongress für die Smart Card/Smart Objects Community!

European AutoID-Award

„RFID im Blick“ präsentiert den European AutoID-Award

Spezialausgaben

rib_mnchen2011_titelseite
rib_aim2011_titelseite