Die 16-seitige Reportage zu 'AutoID-Systemen in Logistikzentren' in der Septemberausgabe von „RFID im Blick" bildet den Auftakt der dreiteiligen Automatisierungsreportage. Die Titelstory berichtet exklusiv über die RFID-basierte Textillogistik im Metzingener Hängewaren-Distributionszentrum des Modekonzerns Hugo Boss. Lesen Sie außerdem: Exklusivberichte über Lagerlogistikprozesse bei dem Metallkonzerns Nedschroef, Ikea, dem Tiefkühlkostherstellers Prima Menü, Kühne + Nagel oder dem Automobilzulieferers Mahle Filtersysteme. Weitere Themen der Ausgabe: Bibliotheken, Smart Cards, RFID-Datensicherheit und Datenschutz, Automobilindustrie und Energieversorgung.
Titelstory: Kleidersortierung per Funk
Der Modekonzern Hugo Boss beliefert seine Händler mit Damen- und Herrenbekleidung aus vier Modelinien. Dreh- und Angelpunkt seiner Logistik ist das Hängewaren-Distributionszentrum in Metzingen. Dort lagern 1,35 Millionen Kleidungsstücke. 100 000 davon werden jeden Tag kommissioniert und für den weltweiten Versand aufbereitet. RFID-Systeme beschleunigen die Ein- und Auslagerprozesse. Die Hängeware muss auf 100 Kilometer langen Abhängestangen über 37 Kilometer Förderstrecke möglichst effizient bewegt und dabei identifiziert werden. Hierfür setzt Hugo Boss die vollautomatisch be- und entladbaren Adapterkleiderbügel L-VIS von Pep Fördertechnik ein. Diese lösen die bisherige Logistiktechnik basierend auf Trolleys ab.
Reportage Teil I: AutoID-Systeme in Logistikzentren
Die 16-seitige Reportage zu 'AutoID-Systemen in Logistikzentren' gibt einen umfassenden Einblick zu aktuellen Trends und Themen der AutoID-basierten Lagerlogistik von Pick-by-Voice bis zu Augmented Reality. Anwenderstorys auf Basis von Interviews, Expertenmeinungen, Praxisberichte sowie exklusiv recherchiertes Zahlen- und Datenmaterial zu den Schlüsselelementen der Lagerprozesse früher und heute sind Bestandteile der Reportage. Anwendungen im Fokus: Automobil, Lebensmittel, Textil, Möbel, Metallindustrie.
PIA-Framework: RFID-Datenschutz und -Datensicherheit
AIM, der AutoID-Industrieverband, hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein neues Grundlagendokument für RFID-Datensicherheit und Datenschutz veröffentlicht. Dieses Dokument mit dem Titel „Technical GuidelinesRFID as Templates for the PIA Framework" schlägt eine Brücke zwischen den bestehenden „Technischen Richtlinien für den sicheren RFID-Einsatz" des BSI und dem PIA-Framework, das in der europäischen RFID Informal Working Group erarbeitet wurde. Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D, äußert sich im Interview
Smart Cards under attack
Sogenannte „Seitenkanalangriffe" machen sich zunutze, dass jede elektronische Schaltung auf einer Codekarte oder in einem Computer verschiedenste Signale an ihre Umwelt abgibt, die sich auswerten lassen, sodass kryptografisch verschlüsselte Daten ausgespäht werden können. „Dieses Gefährdungspotenzial wird oft unterschätzt, da es bisher keine sicheren Methoden und Werkzeuge gibt, um Schwachstellen zu analysieren und vor der Serienproduktion zu beseitigen", so Carsten Rolfes, Projektleiter am FhG SIT, gegenüber „RFID im Blick". Genau hier setzt das Projekt „Resist", das Anfang Juli gestartet ist, an.
3. Wildauer Symposium
Das 3. Wildauer Symposium 'RFID und Medien' findet am 4. und 5. Oktober 2010 auf dem Campus der Technischen Hochschule Wildau statt. Der Einsatz der RFID-Technologie im Bibliothekswesen ist zentrales Thema der 2-tägigen Veranstaltung mit begleitender Fachausstellung und parallelen Workshops. In der Septemberausgabe von „RFID im Blick" stellen sich die Aussteller Bibliotheca RFID, Feig Electronic, how to organize, mk Sorting Systems, Nedap und Tagsys mit RFID-Anwendungen im Bibliotheksumfeld vor.
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Fotos: Bluhm Systeme, IKEA Distribution Services GmbH, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, HUGO BOSS AG, mk Sorting Systems GmbH, Stadtwerke Münster GmbH, MAHLE Filtersysteme
