Die 16-seitige Reportage zu 'AutoID-Systemen in Logistikzentren' gibt einen umfassenden Einblick zu aktuellen Trends und Themen der AutoID-basierten Lagerlogistik von Pick-by-Voice bis zu Augmented Reality. Anwenderstorys auf Basis von Interviews, Expertenmeinungen, Praxisberichte sowie exklusiv recherchiertes Zahlen- und Datenmaterial zu den Schlüsselelementen der Lagerprozesse früher und heute sind Bestandteile der Reportage. Exklusivberichte und Interviews bieten Einblicke in der Lagerlogistik des Metallkonzerns Nedschroef, von Ikea, des Tiefkühlkostherstellers Prima Menü, von Kühne + Nagel oder des Automobilzulieferers Mahle Filtersysteme.
Die Themen der Reportage auf einen Blick
Augmented Reality unterstützte Kommissionierung
Um die Schwächen bisheriger manueller Kommissioniersysteme (Papierliste, mobiles Datenterminal, Pick-by-Voice) zu kompensieren, untersucht der Lehrstuhl fml der Technischen Universität München, seit einigen Jahren die „Pick-by-Vision"-Technologie. Ziel ist es, den Kommissionierer bei der Mann-zur-Ware-Kommissionierung durch die Bereitstellung visueller Informationen mit der Augmented-Reality-Technologie zu unterstützen. Im April 2010 wurde für weitere Untersuchungen, unter anderem zur Vermeidung von Kommissionierfehlern, das Projekt „Pick-by-Vision II" gestartet, welches auch Konzepte unter Einbeziehung der RFID-Technologie beinhaltet.
Echtzeitsteuerung im Lager
Eine schlanke Logistik ist für die Just-in-Time-Belieferung das A und O. Am Standort von Mahle Filtersysteme im österreichischen St. Michael entstand im Rahmen einer gesamten Neukonzeption des Werkes ein neues Hochregallager für die Lagerung von Großladungsträgern. Der Materialversand erfolgt von hier aus direkt an das Volkswagen-Werk in Wolfsburg. In Zukunft soll das Lager nicht nur die Funktion eines Just-in-Time-Belieferers des BTO-Prozesses erfüllen, auch den RFID-Einsatz hat das Unternehmen bereits im Blick.
Multifunktionale Lager in Hamburg eröffnet
Das international tätige Unternehmen Kühne + Nagel, Logistikdienstleister in den Bereichen See- und Luftfracht, Kontraktlogistik und Landverkehre, hat in Hamburg-Obergeorgswerder jüngst eine neue Logistikanlage eröffnet. Die Anlage umfasst eine Lager- und Umschlagsfläche von insgesamt 44 000 Quadratmetern.
Erhöhte Produktion von Tiefkühl-Lasagnen
Das Unternehmen Prima Menü liefert seit der Gründung im Jahr 1995 frische Tiefkühlkost-Komplettfertiggerichte. Am Lagerstandort in Leopoldhöhe sollte die Automatisierung einer Fertigungslinie zur Produktion von Tiefkühl-Lasagnen zu einer höheren Taktzahl und besseren Wirtschaftlichkeit führen. Da die Linie auch für andere Produkte genutzt wird, musste eine gute Zugänglichkeit zum Hauptband ermöglicht werden. Die Integration der Fertigungslinie konnte im Juli 2010 mit den Projektpartnern de Man und IFM Electronic realisiert werden.
Automatisierte Komissionierung bei Nedschroef
Im Werk in Plettenberg des holländischen Metallkonzerns Nedschroef werden pro Jahr etwa 12 000 Tonnen Muttern produziert und an die Automobilproduzenten in der ganzen Welt geliefert. Als das Lager im Werk Plettenberg 2008 auf ein Hochregallager von Viastore umgestellt wurde, ergab sich die Anforderung der Vernetzung von Leitstand, Aufgabestation, Packplätzen und Hochregallager mit dem zentralen Brain ERP-System, das auf einer AS400 läuft. Daher wurde nach einer kurzen Pilotphase seit Ende des Jahres 2009 ein RFID-System von B&M Tricon für die Kommissionierung und den Versand der kundenspezifisch produzierten Muttern in die Logistikprozesse integriert.
Transparenter Weg von Hängewaren
Aus seinem zentralen Logistikzentrum für Hängewaren in Herford versendet der Bekleidungshersteller Brax-Leineweber Hosen der Marke Brax an weltweit 3 500 Kunden. Im Zuge der kontinuierlichen Prozessoptimierung wurde im September 2007 die Steuerungstechnik eines Sorters mit einem RFID-System von Turck kombiniert. „Im Juni 2011 nehmen wir ein weiteres Lager auf dem Nachbargrundstück in Betrieb, dessen Fördertechnik auf einem Adaptersystem basiert. Diese Adapter werden zur eindeutigen Identifikation mit RFID-Transpondern ausgestattet sein", berichtet Heinrich Gallus, Leiter Logistiksysteme bei Brax, gegenüber „RFID im Blick".
Ikea-Konzern verfolgt globale Distributionsstrategie
Das Distributionszentrum Dortmund beliefert alle Ikea-Einrichtungshäuser in Europa mit kleinvolumigen Artikeln und dem Aktivitätssortiment. „Das Distributionszentrum Dortmund-Ellinghausen ist Bestandteil der globalen Distributionsstrategie von Ikea. Weltweit setzen wir in unseren Centern auf einheitliche Konzepte mit identischen Technologien, Prozessen und Systemen", erklärt Warehousing Logistics Deputy Manager Andreas Reinhoff.
Lesen Sie mehr in der Septemberausgabe von "RFID im Blick".
Fotos: IKEA Distribution Services GmbH, MAHLE Filtersysteme, City Clean GmbH & Co. KG, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Leineweber
GmbH & Co. KG, TU München











