Prozesssteuerungssoftware für Bibliotheken bildet Pfadverläufe von Medien ab
Mithilfe eines Surgical Operation Tickets kann man für eine Patienten einen sogenannten klinischen Pfad hinterlegen und dadurch beschreiben, welche Aktivitäten jener in welcher Reihenfolge im Krankenhaus durchlaufen soll. Dies kann dabei entweder standardisiert oder patientenindividuell erfolgen. Über das Ticket kann der Patient an verschiedenen Stellen des klinischen Pfades ohne manuelle Tätigkeiten identifiziert werden. Die Prozesssteuerungssoftware der Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft how to organize, Tochterunternehmen des Medizintechnikherstellers Karl Storz ermöglicht es, diese Pfade abzubilden.
Dafür kommen mobile Technologien, wie beispielsweise RFID oder Datamatrix Codes, zum Einsatz. Über ein individuell erstell- und veränderbares Prozessmodell kann festgestellt werden, wo sich der Patient im festgelegten Ablauf befindet. Zudem kann der klinische Pfad während des Prozessablaufes des Patienten verändert werden, dass heißt, er kann an einen speziellen Ort geschickt werden. Eine entsprechende Installation dieses Systems befindet sich zurzeit in einer Referenzklinik in Leipzig.
Innerhalb ihres Non-medical-Bereiches plant das Unternehmen die Entwicklung eines entsprechend angepassten Prozessmodells auch für die Material- und Informationsflusssteuerung innerhalb von Bibliotheken. Das Unternehmen verfügt über Software- und Hardwarelösungen, um Abläufe und Aktivitäten in Bibliotheken zu optimieren und transparent zu gestalten. Beispielsweise können an Bücherausleih- oder Rückgabestationen beziehungsweise an speziellen Terminals entsprechende Prozesse zu Büchernachverfolgung aufgesetzt werden. Eine Prozesssteuerungssoftware ermöglicht anschließend typische Bibliotheksprozessschritte wie Ausleihe, Rückgabe, Verlängerung, Mahnung, etc. abzubilden und damit Pfadverläufe von Medien in Bibliotheken optimal zu gestalten beziehungsweise diese beim Erwerb von neuen Medien zu unterstützen.
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