Durchschnittlich 97 Prozent der Medien werden mittels der Anlage eingenommen
Die Gemeindebibliothek Utrecht nutzt bereits seit 2005 eine RFID-basierte Automatisierungslösung. Die zum damaligen Zeitpunkt noch neue Sortiertechnik hat sich bis heute für die Bibliothek in der Praxis bewährt. Rund zwei Millionen Medien wurden mittels der Anlage bisher verarbeitet.
Die eingesetzten Komponenten des Systems, welche das Unternehmen mk Sorting Systems entwickelte, baute und installierte, sind in der sind in der Praxis solide und zuverlässig, wie Herman Scheffer, Manager Bibliothek Utrecht berichtet: „Nach fünf Jahren Betrieb, wobei gut zwei Million Materialien durch die Sortieranlage verarbeitet wurden, sind keine großen Teile der Anlage verschlissen oder wurden ersetzt. Auch die Bücherwagen sind noch in einem guten Zustand. Mit zwei präventiven Wartungsbesuchen pro Jahr bleibt die Maschine in guter 'Kondition' und funktioniert optimal."
„Durchschnittlich werden 97 Prozent aller zurückgegeben Materialien mittels des Sortiersystems eingenommen", berichtet der Bibliotheksmanager weiter. „Medien, die nicht erfasst werden, sind entweder nicht komplett - Medien, die beispielsweise eine CD als Anlage haben - und dürfen auch nicht eingenommen werden oder sind Medien, bei denen bei der Konvertierung von Barcode zu RFID etwas nicht richtig gelaufen ist." Material von anderen Filialen werde problemlos verarbeitet, verbucht und in einen definierten, separaten Bücherwagen sortiert.
Als sich die logistischen Prozessen der Bibliothek nach drei Jahren änderten, wurden die Sortierprozesse den neuen Anforderungen angepasst. Die regelmäßigen Wartungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt werden, da die Techniker einen eigenen Schlüssel und Zugangscode besitzen. „Daher ist die Anlage für die Kunden selbst während der Wartungstermine so wenig wie möglich außer Betrieb", so das Fazit von Scheffer.
Foto: mk Sorting Systems GmbH









