Möbelhersteller Martela setzt auf mobile RFID-Lösung
Der finnische Möbelhersteller Martela bietet seinen Geschäftskunden - Bürohäusern, Schulen, Hotels und anderen Institutionen - einen fast einzigartigen Zusatzservice: die regelmäßige Inventur der erworbenen Möbel. Bislang arbeitete Martela komplett manuell, um das Inventar beim Kunden zu erfassen. Die Folge: zeitaufwendige und fehleranfällige Inventurprozesse. Um das Inventurmanagement zu vereinfachen und zu beschleunigen, setzt Martela seit November 2009 auf die RFID-Technologie.
Jedes Möbelstück wird heute mit einem EPC Gen 2-Tag mit einer eindeutigen Identifikationsnummer ausgestattet. Bei neu angefertigten Möbeln werden die Tags im Produktionsprozess angebracht - bei Möbeln, die sich bereits in Gebrauch befinden, geschieht dies während der ersten Inventur. Zum Auslesen der Tags kommen die RFID-Handhelds PL3000 Cross Dipole von Nordic ID gemeinsam mit einer RFID-Applikation des finnischen IT-Dienstleisters Vilant Systems zum Einsatz. Will ein Mitarbeiter heute die Einrichtungsgegenstände in einem bestimmten Raum beim Kunden inventarisieren, muss er mit dem Mobilcomputer nur in verschiedene Richtungen deuten und die RFID-Tags werden automatisch ausgelesen. Der Einsatz der RFID-Technologie bringt Martela deswegen deutliche Zeitersparnisse und Effizienzvorteile im Inventurmanagement. Brauchte man früher für die Inventur eines durchschnittlichen Büroraums rund zehn Minuten, sind es heute dank RFID nur noch wenige Sekunden. Gleichzeitig steigt die Inventur-Genauigkeit, da menschliche Fehler komplett vermieden werden. Und nicht zuletzt lassen sich einzelne Möbelstücke schnell und einfach lokalisieren - auch wenn diese vom Personal umgestellt wurden.
Lesen Sie mehr in der Reportage 'AutoID in Logistikzentren' in der Septemberausgabe von "RFID im Blick".
Foto: Martela Group








