Potenzial liegt in unternehmensübergreifenden Prozessen
Der Einsatz der RFID-Technologie in der Automobillogistik ist bei weitem kein Einzelfall mehr. Das hat die vom Lehrstuhl fml der Technischen Universität München durchgeführte umfassende Studie zu „Stand und Entwicklung des RFID-Einsatzes in der Automobillogistik" ergeben. Diese beinhaltet unter anderem die Ergebnisse einer empirischen Befragung unter 40 Logistik- und Produktionsexperten.
Knapp ein Viertel der Befragten gibt an, dass sich zehn oder mehr RFIDAnwendungen im Unternehmen im Einsatz befinden. Ebenso groß ist jedoch auch der Anteil derer, die RFID in ihrem Unternehmen noch nicht nutzen. Die Erwartungen an RFID sind insbesondere bei standort- und unternehmensübergreifenden Systemen nahezu vollständig erfüllt worden, sodass die befragten Unternehmen weitere Anwendungen in Betracht ziehen. 58 Prozent geben an, dass die Einführung von RFID vor allem von unteren Hierarchien vorangetrieben werde, bei fast einem Drittel gehe die Entscheidung jedoch von der Geschäftsführung aus. Wichtigste Argumente für den Einsatz seien vor allem verbesserte Datentransparenz, eine Reduzierung der Betriebskosten sowie eine übergreifende Supply-Chain-Optimierung. Große Vorteile von RFID gegenüber anderen Technologien werden vor allem in einer verbesserten Datenqualität und Rückverfolgbarkeit von Bauteilen gesehen. Dem gegenüber steht immer noch die mangelnde Wirtschaftlichkeit als Hauptgrund gegen den RFID-Einsatz. Vielversprechend erscheint den Unternehmen die Technologie für unternehmensübergreifende Prozesse. Bei 12 Prozent sind standortübergreifende Systeme bereits konkret in Planung.
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Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






